Haigermoser: Nur der Wähler kann Wirtschaftskammer reformieren!

Vollversammlung der Wirtschaftskammer Salzburg: Ablehnung des RFW-Antrages auf Abschaffung der Mehrfachmitgliedschaften zeigt von Reformunwillen

Sbg. (16-11-1999) - Die heute stattgefundene Vollversammlung der Wirtschaftskammer Salzburg habe einmal mehr deutlich gezeigt, daß die Wirtschaftskammer Salzburg einen "Anstoß" von Aussen brauche, sagte gestern abend der Landesobmann des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW), Fraktionsobmann NAbg. Helmut Haigermoser.*****

Dieser Anstoß, endlich zu Reformen zu kommen, kann nur durch ein entsprechendes Wählervotum im März 2000 für den RFW sein, weil die Zwangskämmerer anhand des Beispieles "Abschaffung der Mehrfachmitgliedschaften" gezeigt haben, daß sie nicht bereit sind, auch nur die kleinste Reform ohne Wählerdruck zuzulassen.

Der vom RFW eingebrachte Antrag auf "Abschaffung der Mehrfachmitgliedschaften", übrigens bereits 1990 von Maderthaner versprochen, wurde zerredet und mit fadenscheinigen Argumenten schlußendlich vom ÖVP-Wirtschaftsbund des Kammerpräsidenten Puttinger abgelehnt. "Die jüngste Vollversammlung hat bewiesen, daß außer verbalen Erklärungen, die Kammer zu reformieren, der Wirtschaftsbund nichts auf den Tisch gelegt hat", kritisierte Haigermoser.

Darüberhinaus forderte Haigermoser, daß Wirtschaftskammer-Präsident Maderthaner bereits am 26. November, beim Bundestag der Wirtschaftskammer Österreich abgelöst werden müsse, um nicht noch ein weiteres Jahr Stillstand in der Kammer hinnehmen zu müssen und dem Nachfolger Gelegenheit zu geben, Taten zu setzen und Glaubwürdigkeit zu erringen.

Es stehe allerdings fest, daß weder Leitl noch Puttinger als Reformer anzusehen seien, wobei Puttinger zugestanden werden müsse, daß er aus den Reihen der am stärksten in der Wirtschaftskammer vertretenen Gruppe, nämlich dem mittelständischen Bereich komme.

In der Vollversammlung wurde auch seitens des RFW angemerkt, daß durch die nachträgliche Genehmigung des "Baumax-Deals" all jene Klein- und Mittelbetriebe vorgeführt worden seien, welche sich stets an die Gesetze gehalten haben.

"Es steht fest, daß die Wirtschaftskammer nur durch ein starkes Votum für die freiheitliche Opposition zu reformieren ist und nur die freiwillige Mitgliedschaft nach Schweizer Muster in einer "Sozialpartnerschaft Neu" die Interessen der Wirtschaft unseres Landes vertreten kann", schloß Haigermoser.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Medienreferat - Cornelia Lemmerhofer
Tel.: 0664 / 103 80 62

RFW - Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RFW/16-11-1999