KfV: Rücksichtnahme und Toleranz ? Religiöse Werte sollen auch im Straßenverkehr gelebt werden ! Unterrichtsprinzip "Verkehrserziehung" im Religionsunterricht

Wien (OTS) - "Nächstenliebe" ist eine Säule der christlichen Religion, die zum Prinzip in allen Lebensbereichen werden sollte. Im täglichen Verkehrsgeschehen wird dieser Grundwert allerdings gerne vergessen.

Die Verbindung von Verkehrserziehung und Religionsunterricht soll der Intoleranz im täglichen Verkehrsgeschehen entgegenwirken.

Im Rahmen eines ökumenischen Seminars des Kuratorium für Verkehrssicherheit Salzburg vom 16.-17. November 1999 wird auf die verschiedenen Möglichkeiten, das Unterrichtsprinzip "Verkehrserziehung" im Religionsunterricht zu integrieren, hingewiesen.

Wir laden Sie herzlich zur Pressekonferenz "Verkehrserziehung und Religionsunterricht im Kontext Europas" am 16. November 1999, 11.00 Uhr im Bildungshaus St. Virgil, Ernst Grein-Straße 14, 5026 Salzburg-Aigen ein.

Verkehrserziehung hat eine ethisch-religiöse Dimension, die im Rahmen des Religionsunterrichts ideal kombiniert werden kann und damit die Chance bietet, Religion als lebensnahes Unterrichtsfach zu gestalten. "Der Wert des menschlichen Lebens und sein Schutz" ist gerade im Straßenverkehr ein wichtiger Pfeiler, auf den sich alle Verkehrsteilnehmer stützen sollten.

In der Woche vom 8. bis. 14. November 1999 kamen 17 Menschen auf Österreichs Straßen ums Leben, davon 11 Pkw-Insassen (davon 8 Lenker), 1 Lkw-Lenker, 1 Moped-Lenker, 3 Fußgänger und 1 Lenker eines Sonderfahrzeuges (Invaliden-Kfz).

Als vermutliche Hauptunfallursache dieser tödlichen Verkehrsunfälle mußten nicht-angepaßte Fahrgeschwindigkeit (7), Vorrangverletzung (1), Überholen (1), Unachtsamkeit (2) und Fehlverhalten von Fußgängern (1) festgestellt werden. Bei drei Verkehrsunfällen konnte die Ursache bisher nicht ermittelt werden.

Vom 1. Jänner bis zum 14. November dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 930 Verkehrstote, im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 844 Menschen tödlich.

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