Hannes Zima kündigt Abschied aus der Politik an

"Josefstadt klein aber oho"

Wien, (OTS) Der längstdienende Bezirksvorsteher-Stellvertreter Wiens, Hannes Zima, wird im kommenden Jahr 60 Jahre alt. Aus diesem Grund kündigte der Politiker am Montag in einem Pressegespräch seinen bevorstehenden Rückzug aus der Politik an. Seit knapp 24 Jahren ist Hannes Zima als Mandatar der SPÖ-Josefstadt in der Wiener Kommunalpolitik tätig. 1976 wurde er erstmals in die Bezirksvertretung entsandt, von 1985 bis 1986 war
er Vorsitzender der SPÖ-Fraktion, seither ist er Bezirksvorsteher-Stellvertreter der Josefstadt. Von Dezember 1968 bis Mai 1990 war Hannes Zima in verschiedenen Funktionen Mitarbeiter des Presse-
und Informationsdienstes. Wie Zima ankündigte, wird er am 18. Jänner 2000 sein Mandat als Bezirksvorsteher-Stellvertreter und Bezirksrat zurücklegen, als Nachfolger wird der derzeitige Bezirksrat Mag. Manfred Kerry vorgeschlagen.****

Das langjährige Wirken von Hannes Zima umfasst eine Zeitspanne, in der sich im 8. Bezirk vieles verändert hat. In
seine Amtszeit fallen u.a. die Errichtung des Tigerparks und die Garage unter dem Park. Der Schönbornpark wurde benutzerfreundlich ausgestaltet, zahlreiche Innenhöfe wurden begrünt und ausgestaltet, der Bennopark erlebte seine erste
Ausgestaltungsstufe, 1995 wurde die Parkbetreuung eingeführt, die Öffnungszeiten in den Pensionistenklubs wurden verlängert. Der Uhlplatz wurde mit Unterstützung von EU-Mitteln neu gestaltet, errichtet wurde das Bezirkskulturzentrum in der Schmidgasse, dazu kamen die Revitalisierung zahlreicher Althäuser und Vierteln, die Neugestaltung der Josefstädter Straße und parallel dazu Beschleunigungsmaßnahmen für die Straßenbahnlinie "J". Durchgeführt wurden die behindertengerechte Ausgestaltung der Stadtbahn- bzw. U-Bahn-Stationen, die Verkehrsberuhigung der
unteren Florianigasse, der Umbau der Alser Straße, die Schaffung des Josefstädter Radweges, die Einführung der Parkraumbewirtschaftung (Parkpickerl). Dazu kommen diverse Maßnahmen im Bereich der Sicherheit, u.a. die Aktion "Sicher Leben", die Errichtung des neuen Polizeikommissariats in der Fuhrmannsgasse, und des Polizeiwachzimmers am Gürtel im Gebäude des Landesgerichts, die Aufstockung der Zahl der Sicherheitswachebeamten und der Einsatz von mehr Polizei-Fußstreifen.

Auch nach seinem Ausscheiden aus der Politik hat Hannes Zima, der "seine" Josefstadt als "klein aber oho" bezeichnet, eine Vielzahl von Realisierungswünschen. Dazu zählen als Schwerpunkte der Dachbodenausbau und die Generalinstandsetzung der Volksschule
in der Zeltgasse, die Entschärfung der gefährlichen Kreuzung am Bennoplatz, und die Intensivierung der Zusammenarbeit der Bezirke Neubau, Josefstadt und Alsergrund.

Zima, der sich seit Jahrzehnten intensiv mit dem "Alten Wien" beschäftigt, möchte das künftige Mehr an Freizeit auch dazu nützen, sein diesbezügliches Wissen zu publizieren. (Schluss) ull/bs

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