AK will Wettbewerb bei Taxipreisen

Wien (OTS) - Die AK kritisiert die derzeitige Taxitarif-Regelung:
Durch den starr festgelegten Preis gibt es keinen Wettbewerb, sagen die AK-Verkehrsexperten. Auch Überlegungen - wie derzeit in der Steiermark -, die Taxipreise freizugeben, würden sich nachteilig für die Konsumenten auswirken, da es nach oben keine Preisgrenze geben würde. Stattdessen verlangt die AK einen Höchsttarif, den die Taxiunternehmen auch unterbieten können. Dadurch kommt es zu Wettbewerb, die Konsumenten hätten eine Kontrolle am Taxameter und könnten auch billigere Tarife aushandeln. ****

Derzeit verordnet der jeweilige Landeshauptmann einen fixen Tarif für eine Gemeinde. Dadurch gibt es für die Taxifahrer keinen Spielraum, da der verordnete Tarif weder über- noch unterschritten werden darf. Die Kritik der AK-Verkehrsexperten: Es gibt keine Konkurrenz unter den Taxiunternehmen, und auch die Konsumenten haben keine Chance, billigere Fahrten auszuwählen. Wettbewerb gibt es in einem solchen System also nicht.

Mehr Wettbewerb
Die AK-Verkehrsexperten sind gegen diese starre Preisregelung und verlangen einen Höchsttarif. Der Vorteil dabei: Es kommt zu Wettbewerb, da die Taxiunternehmen den Tarif auch unterbieten und dadurch zusätzlich Fahrgäste gewinnen könnten. Jeder Konsument in einem Taxi kann einen für sich billigeren Preis aushandeln, hat aber immer den vom Landeshauptmann festgelegten Höchsttarif auf dem Taxameter als Kontrolle.

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