McCook Metals empfiehlt Überprüfung der APA-Fusion durch die EG

Chicago (ots-PRNewswire) - McCook Metals L.L.C., der weltführende Hersteller von Aluminium-Lithium-Legierungen für die Luft- und Raumfahrt, gab eine Stellungnahme zur Entscheidung der Europäischen Gemeinschaft ab, eine aus zwei Phasen bestehende Untersuchung der in Aussicht genommenen Fusion der Aluminiumfirmen Alcan, Pechiney und Alusuisse zu einem einzigen Unternehmen namens APA zu initiieren.

Die Firma gibt an, dass die in Aussicht genommene Fusion zusammen mit der Fusion von Alcoa und Reynolds den Preis für die Legierungen hochtreiben würde, die in den US-amerikanischen und europäischen Luft- und Raumfahrtprogrammen eingesetzt werden. Die Entscheidung kommt zu einer Zeit erhöhter Befürchtungen in den USA und der EG, was die Auswirkungen von Megafusionen für die Endverbraucher angeht.

"Die europäische APA-Fusion hätte besonders vor dem Hintergrund der in Aussicht genommenen Fusion von Alcoa und Reynolds in den USA auf den entscheidenden Märkten gefährliche wettbewerbsfeindliche Auswirkungen," sagte Michael Lynch, Chairman von McCook Metals. "McCook ist der kostengünstigste Hersteller von Aluminiumlegierungen für die Luft- und Raumfahrt für viele US-amerikanische und europäische Projekte. Die Fähigkeiten nicht vertikal integrierter Unternehmen wie dem unserem können in dieser Hinsicht erheblich beeinträchtigt werden, falls diese Fusionen genehmigt werden."

"Sollten die APA- und die Fusion von Alcoa und Reynolds genehmigt werden, werden die fusionierten Unternehmen im Effekt ein Monopol haben, was den Markt für Aluminiumprodukte mit hoher Reinheit angeht, die nötig sind, um die Aluminiumlegierungen für die Luft- und Raumfahrt herzustellen. Letzten Endes könnte das dazu führen, dass die europäischen Steuerzahler und Verbraucher mehr für die alltäglichen und die Aluminiumprodukte für die Luft- und Raumfahrt bezahlen. In der Branche gäbe es weniger Wettbewerb und Innovation," sagte Mr. Lynch. Wenn beide in Aussicht genommenen Fusionen genehmigt werden, kontrollieren APA und Alcoa-Reynolds zusammen 72 Prozent der weltweiten Kapazität für Aluminiumprodukte von Schmelzhüttenqualität, der nächste Mitbewerber hätte demgegenüber eine Kapazität von 8 Prozent oder weniger.

Mr. Lynch fügte hinzu: "Die Entscheidung der EG in Verbindung mit den kürzlichen Feststellungen des U.S. District Judge Thomas Penfield Jackson im Antitrust-Verfahren gegen Microsoft senden ein deutliches Signal für das wieder erwachte intensive Interesse auf beiden Seiten des Atlantiks im Hinblick darauf aus, wie sich Marktdominanz auf die Endverbraucher auswirkt."

Alcan, Pechiney und Alusuisse schlugen die Fusion ihrer Unternehmen am 11. August 1999 vor. Am 19. August 1999 kündigten Alcoa Inc. und Reynolds Metals Co. eine Fusionsvereinbarung an. Die in Aussicht genommene Fusion von Alcoa und Reynolds wird derzeit vom US-amerikanischen Justizministerium geprüft, das zwecks weiterer Untersuchungen eine zweite Anfrage an die Unternehmen gerichtet hat. Die in Aussicht genommene Fusion wird zur Zeit auch von der Europäischen Gemeinschaft geprüft.

Derzeit ist Alcoa neben McCook die einzige Firma, die Aluminium-Lithium-Legierungen für die Luft- und Raumfahrt herstellen kann. Alcan, Alcoa und Reynolds gehören zu den wenigen Anbietern von Aluminiumprodukten mit hoher Reinheit, die bei der Herstellung von Aluminiumlegierungen für die Luft- und Raumfahrt eingesetzt werden.

Aluminium-Lithium wird von diversen europäischen Kunden eingesetzt, die die Legierung in Produkten wie der F-16, dem Eurofighter und dem in Aussicht genommenen Joint Strike Fighter verwenden.

McCook Metals ist das zweitgrößte Unternehmen für Aluminiumplatten in Nordamerika. Die Firma produziert Spezialprodukte für Flugzeuge, Raumfahrzeuge und die Verteidigungsindustrie wie zum Beispiel die Aluminium-Lithium-Legierungsplatte für das Space Shuttle Program der NASA und für militärische Flugzeuge. McCook Metals L.L.C., Scottsboro Aluminum L.L.C, Great Lakes Metals L.L.C. und Great Lakes Processing L.L.C. sind assoziierte Unternehmen von Michigan Avenue Partners, einer Investmentgruppe in Chicago.

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