Jahrmann: Erleichterung für Pendler - "Wieselzüge" werden die Westbahn attraktiver machen

ÖBB verspricht die Einführung für das Jahr 2000

St. Pölten (SPI) "Im Laufe des Jahres 2000 werden auch auf der Westbahn Doppelstockwaggons, die auch als sogenannte
"Wieselzüge” bekannt geworden sind, unterwegs sein. Dies
bedeutet große Erleichterungen für die Tausenden Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, die Tag für Tag zur Arbeitsstätte nach Wien pendeln. Im westlichen Niederösterreich verkehren noch immer Regional- und Eilzüge,
deren Lok- und Wagenmaterial aus den frühen 50-er Jahren stammt. Auch nach kleinerer Erfolge im Sinne eines besseren
Wagenmaterials klagen Reisende und Pendler auf der Westbahn verständlicherweise noch immer über fehlenden Komfort. Deshalb freut es mich umso mehr, dass meine ständigen Bemühungen mitgeholfen haben, dass mit dem nächsten Jahr auch das westliche NÖ von hochmodernen Doppelstockwaggons befahren wird”, begrüßt der Melker SP-LAbg. Josef Jahrmann das von der ÖBB angekündigte Ausbauvorhaben.****

Mittlerweile sind bereits 130 Doppelstockwaggons großteils auf
der Südbahn in Verwendung. Im kommenden Jahr sollen noch 110 Zuggarnituren und Triebwagen hinzukommen, die auf der Westbahn
und Franz-Josefs-Bahn eingesetzt werden sollen. Die
Modernisierung des Personenverkehrs mittels Doppelstockwaggons
wird laut ÖBB eine Summe von 3,7 Milliarden Schilling ausmachen. Dabei wird sich das Land Niederösterreich mit 1,7 Milliarden beteiligen.

"Tausenden Pendlerinnen und Pendler sind die treuesten Kunden
der Bahn. Deshalb und nicht zuletzt auch auf Grund jährlicher Tariferhöhungen erwarten sich die Menschen zu Recht modernes und vor allem sicheres Wagenmaterial. Hinzu kommt noch, dass das
Land NÖ der ÖBB jährlich Millionenbeträge für den Nahverkehr zahlt. Schon seit langer Zeit zeigen wir Sozialdemokraten Mißstände in diesem Zusammenhang auf. Es freut mich daher sehr, dass die ÖBB nun konkrete Verbesserungen für das Jahr 2000 angekündigt hat, ermahne allerdings gleichzeitig die Verantwortlichen der ÖBB zu ihren Versprechungen zu stehen und diese auch im Sinne der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher umzusetzen”, betont LAbg. Jahrmann.
(Schluss) sa

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