ots Ad hoc-Service: Porsche AG <DE0006937733> Porsche hat Gewinn mehr als verdoppelt

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Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 1998/99 ihren Vorsteuer-Gewinn gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppeln. In der heutigen Aufsichtsratssitzung wurde das Konzern-Ergebnis vor Steuern mit 698,2 Millionen Mark (Vorjahr: 324,4 Millionen Mark) festgestellt. Nicht ganz so stark fiel der Anstieg beim Nach-Steuer-Ergebnis aus, nachdem der steuerliche Verlustvortrag, der dem Unternehmen jahrelang zur Verfügung gestanden hatte, zum Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres nahezu aufgebraucht war. Der Jahresüberschuss erreichte im Konzern 373,3 Millionen Mark nach 276,9 Millionen Mark im Jahr zuvor.

Auch die Porsche AG erwirtschaftete mit 452,3 Millionen Mark ein deutlich höheres Vor-Steuer-Ergebnis als im Vorjahr (247,4 Millionen Mark). Dagegen lag der Jahresüberschuss - bedingt durch den Verbrauch des Verlustvortrags - mit 180,0 Millionen Mark unter dem Vorjahr (250,0 Millionen Mark).

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 11. Februar 2000 vor, für das Geschäftsjahr 1998/99 (31. Juli) eine Dividende von 24 Mark an die Stammaktionäre sowie von 25 Mark an die Vorzugsaktionäre auszuschütten. Die Ausschüttungssumme von insgesamt 42,875 Millionen Mark entspricht damit der des vorangegangenen Geschäftsjahres, für das die Aktionäre zusätzlich zur Dividende von 19 Mark (Stammaktien) beziehungsweise 20 Mark (Vorzugsaktien) einen Jubiläumsbonus von jeweils 5 Mark je Aktie erhalten hatten.

Nach der bereits durch Vorstand und Aufsichtsrat beschlossenen Zuführung von 90 Millionen Mark in die Gewinnrücklagen wird der Hauptversammlung außerdem eine weitere Einstellung von 47,125 Millionen Mark in die Gewinnrücklagen vorgeschlagen.

Porsche hat 1998/99 sein Geschäft stark ausweiten können. Der Absatz des Konzerns stieg um 19,9 Prozent auf 43.982 Fahrzeuge, der Umsatz um 25,5 Prozent auf 6,183 Milliarden Mark. Auch im laufenden Geschäftsjahr sind die Umsatz- und Ertragsperspektiven positiv; dank der derzeit weiter wachsenden Nachfrage nach den beiden Modellreihen 911 und Boxster, die durch zusätzliche Varianten wie den Boxster S und den 911 Turbo noch an Attraktivität gewinnen, erwartet das Unternehmen weitere Zuwächse bei Produktion und Absatz.

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