110. Vollversammlung Arbeiterkammer Niederösterreich

Bericht über Dienstleistungen der AKNÖ

Wien (OTS) - Der neue Direktor der Arbeiterkammer Niederösterreich, Mag. Helmut Guth, hat die Arbeitsvorhaben der AKNÖ und das Budget für das Jahr 2000 vorgestellt. Kernpunkt des Voranschlages sind die Dienstleistungen der AK für die ArbeitnehmerInnen in Niederösterreich. "In der Leistungsübersicht zeigt sich, dass rund 91% des Budgets für Leistungen vorgesehen sind, die direkt den ArbeitnehmerInnen zugute kommen", erklärt der Direktor zu den Aufwendungen. Dazu gehören die Rechtsberatungen und Vertretungen vor Gericht, der Konsumentenschutz und die AKNÖ-Preisfinder, die in den vergangenen Monaten den NÖ Arbeitnehmern rund 25 Millionen Schilling Einsparungen gebracht haben. Zu den "neuen" Leistungen der AKNÖ gehören aber auch die eingerichtete Mobbingberatung und die Internet-Kurse, die die AKNÖ mit dem BFI Niederösterreich im gesamten Bundesland anbietet. Ziel ist es, im Rahmen der GO-ON Initiative möglichst vielen NÖ ArbeitnehmerInnen den Start ins Internet zu ermöglichen. Die Kurse beginnen Mitte November, 3.000 Ausbildungen sind bis zum Frühjahr 2000 geplant.

Weitere Akzente möchte die AK im kommenden Jahr in der Lohnsteuerberatung und im regionalen Service für die Beschäftigten setzen. Besonders intensiv wird auch die Kreditüberprüfung der AKNÖ-Konsumentenschützer angenommen, die vor wenigen Wochen vorgestellt wurde. Durch unzureichende Zinsenanpassungen sind Kreditnehmer mit horrenden Nachzahlungen konfrontiert worden. Die Nachrechnungen der AKNÖ haben ergeben, dass bei vielen Krediten zwischen 10 und 30% der Kreditsumme zuviel bezahlt werden sollten. Auf Grund der hohen Nachfrage von verunsicherten Kreditnehmern werden die Konsumentenschützer dieses Service auch im kommenden Jahr anbieten.

Schwerpunkte wird die AK für die Pendler setzen. Da sich in den letzten Wochen die Beschwerden der Niederösterreichischen ArbeitnehmerInnen über das Leistungsangebot häufen, startet die AKNÖ eine Befragung in den NÖ Betrieben. Ziel ist es, über die konkreten Wünschen und Forderungen der betroffenen Arbeitnehmer Gespräche mit der Bahn und anderen Verkehrsbetreibern im öffentlichen Verkehr zu führen.

Auch 2000 wird das Ausbauprogramm der AK intensiv weiter geführt, die Bezirksstellen Schwechat, Hollabrunn, Krems und Wiener Neustadt sollen erneuert werden, um optimales Service für die Arbeit in den Bezirken zu bieten.

Denn die AK will weiter dafür sorgen, dass die Arbeitnehmer rasch und effizient beraten werden. "Die uns vorliegenden Umfragewerte geben uns sehr, sehr gute Noten für unsere Beratungen, dieses Niveau wollen wir halten uns ausbauen", erklärt Direktor Guth. Er würdigte die Leistungen seines Vorgängers, Mag. Herbert Kaufmann, der maßgeblich für den Umbau der AK zu einem Servicebetrieb verantwortlich ist.

Voranschlag 2000 angenommen

Insgesamt sieht der Voranschlag der AKNÖ Erträge und Aufwendungen in der Höhe von 542,5 Millionen Schilling vor. In der Leistungsübersicht sind außer den Dienstleistungen der AKNÖ mit 83,29% und den Zuwendungen mit 8,04 %, noch rund 9% Aufwendungen für die Selbstverwaltung, und die Vorsorge für Leistungen vorgesehen. Der Voranschlag für 2000 wurde von den Kammerrätinnen und Kammerräten angenommen. "Der Voranschlag der AKNÖ macht deutlich, dass die Leistungen für die Arbeitnehmer ernst genommen werden. Insbesonders im Bereich der Rechtsberatung und Vertretung erwarte ich für nächstes Jahr wieder eine intensive Inanspruchnahme der AK-ExpertInnen, da aller Voraussicht nach die Probleme in der Arbeitswelt nicht weniger werden und immer mehr Beschäftigte die Hilfe und Unterstützung ihrer AK benötigen", meint Direktor Guth abschließend.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 58883-1252

AKNÖ Öffentlichkeitsarbeit

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKN/AKN