HAIDER (6): Weg der Demokratie und der Humanität

FPÖ ist bereit, auf die Kommandobrücke des Staatsschiffes Österreich zu treten

Wien, 1999-11-12 (fpd) - "Wer mit uns Freiheitlichen geht, geht den Weg der Demokratie, geht den Weg der Humanität, geht den Weg einer fairen und offenen Gesellschaft", stellte der freiheitliche Bundesparteiobmann Dr. Jörg Haider im weiteren Verlauf seines heutigen Grundsatzreferates ausführlich klar. ****

"Wer mit uns Freiheitlichen geht, muß standfest sein gegen Korruption, Privilegien- und Vetternwirtschaft, muß standfest sein gegen menschenverachtende und unsoziale Lösungen in Staat und Gesellschaft", erklärte Haider. Wer mit der FPÖ gehe, müsse den Mut haben, auch gegen den Widerstand der Gedankenpolizisten und der fundamentalistischen Ideologen die Anliegen des eigenen Volkes ernst zu nehmen und seine Heimat zu schützen. Er müsse bereit sein, die Mühen der Anfeindungen auf sich zu nehmen und auch Enttäuschungen zu verkraften. "Aber es ist ein Weg, der gegangen werden muß. Und vieles ist uns schon gelungen."

Ein starres, politisches System neige sich seinem Ende zu, zeigte sich Haider überzeugt. In dieser Phase sei es wichtig, bereit und vorbereitet zu sein, auch Verantwortung zu tragen. "Wir sind es. Und wir scheuen nicht vor dieser Verantwortung zurück, wann immer sie auf uns zukommen wird. Aber eines muß klar sein: Die Wähler haben am 3. Oktober ein eindeutiges Signal für Reformerneuerung und Wandel gesetzt."

Wer bei der Bildung der Regierung zu scheitern drohe, solle nicht leichtfertig auf Zeitgewinn setzen, sondern sein Scheitern nüchtern feststellen und andere ans Werk lassen. Die Bürger hätten ein Recht, daß nicht weiter taktiert, sondern endlich wieder zielgerichtet für das Land gearbeitet werde. Das alte Staatsschiff Österreich müsse wieder seetauglich gemacht werden, um den Stürmen der Zeit zu trotzen und Kurs zu halten für eine gute Zukunft seiner Passagiere. "Wenn es notwendig ist, sind wir bereit, auf die Kommandobrücke zu treten", schloß Haider. (Schluß)

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