Kadenbach: Chancengleichheit für alle

Frauenpolitik als Arbeitsschwerpunkt

Niederösterreich (SPI) "Durch meine Doppelfunktion als Landesgeschäftsführerin und als Landesfrauensekretärin soll dokumentiert werden, daß die Frauenpolitik in der SPÖ-NÖ einen sehr hohen Stellenwert hat. Es ist dies auch eine Weiterführung der konsequenten Linie unseres Vorsitzenden BM Mag. Karl Schlögl, der erreichte, daß aus Niederösterreich drei Frauen im neuen Nationalrat vertreten sind (bisher eine)", erklärte die Landesgeschäftsführerin der SPÖ-NÖ Karin Kadenbach.

"Frauenpolitik ist aber mehr als das Erreichen von Quoten. Frauenpolitik zieht sich durch alle Bereiche, von den Kinderbetreuungsplätze - wo Niederösterreich noch immer zu wenige für die unter 3jährigen hat - über gleicher Lohn für gleiche Arbeit, bis zu gesundes Leben in einer gesunden Umwelt", so die Landesgeschäftsführerin.

Besonders in Zeiten in denen Parteien mit "Zurück an den Herd" Wahlkämpfe führen, brauchen die Frauen Mut, Selbstbewußtsein und eine politische Vertretung. Die SPÖ-NÖ wird nicht zufällig besonders von den Frauen gewählt. Diesen Wählerauftrag werden wir in konkrete Verbesserungen für die Frauen umsetzen", so Kadenbach.

"Die Erhöhung der Niederösterreichischen Familienhilfe ist ein Erfolg der SPÖ-NÖ", stellte die Landesgeschäftsführerin fest.

"Das Ziel der SPÖ-NÖ ist es die Chancengleichheit aller in Niederösterreich zu erreichen. Ob Jung ob Alt, ob im ländlichen oder im städtischen Gebiet lebend, ob Frau oder Mann, es müssen alle die gleichen Chancen haben", so Kadenbach.

In diesem Zusammenhang wies Kadenbach auf die neue Studie der AK -NÖ hin, in der aufgezeigt wurde, daß Niederösterreich noch lange nicht zu den Top Regionen gehört. "Besonders bei den Frauen sind in Niederösterreich noch wesentliche Verbesserungen notwendig", so Kadenbach, die auch Landesfrauensekretärin der SPÖ ist.

"Das Einkommen der Frauen war 1998 um 34 Prozent geringer als das der Männer. Im Bundesschnitt waren es 33 Prozent. Dies zeigt, daß die Frauen nicht nur beim Wiedereinstieg sondern auch in der Entlohnung wesentliche Probleme haben. Hier ist die Chancengleichheit nicht gegeben", so Kadenbach.

Kadenbach bekräftigte die Forderung der SPÖ-NÖ, das Wahlalter bei allen Wahlen in ganz Österreich auf 16 Jahre zu senken. "Die Jugend muß in die Gemeinden integriert werden. Es sollte in jeder Gemeinde ein attraktives Angebot für die Jugendlichen geben", so Kadenbach.

"Wir müssen der Jugend wieder Zukunftshoffnung und Entfaltungsmöglichkeiten auch im ländlichen Raum bieten. Besonders froh bin ich, daß die Jugendarbeitslosigkeit zurück geht", so die Landesgeschäftsführerin.

Darüber hinaus wird sich Kadenbach besonders um die Zielgruppenarbeit der SPÖ-NÖ annehmen. "Es gibt so viele Initiativen, viele Bürgerinnen und Bürger sind bereit sich für eine Zeit, zu einem Thema besonders einzusetzen. Die SPÖ-NÖ will auch Anlaufstelle für diese Initiativen sein", teilte Kadenbach mit. (schluss)

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