FPÖ-Kritik am Bestellungsmodus für den Kontrollamtsdirektor

Wien, (OTS) Seine Kritik am Bestellungsmodus für den Wiener Kontrollamtsdirektor erneuerte Freitag der Freiheitliche Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Kontrollausschusses Dr. Wilfried Serles in einem Pressegespräch. Serles griff auch zu einem ungewöhnlichen Mittel: Er hinterlegte bei einem, in der Pressekonferenz anwesenden Notar, ein Kuvert, in dem er den Namen des noch zu bestellenden Kontrollamtsdirektors bereits schriftlich niedergelegt hat. Serles ermächtigte den
Notar, das Kuvert an jenem Tag zu öffnen, und den Inhalt öffentlich bekannt zu geben, an dem der Bürgermeister seinen Kandidatenvorschlag für das Amt des Kontrollamtsdirektors bekannt gibt.

Der FPÖ-Politiker gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass der Name in seinem Kuvert dann nicht ident ist mit dem Namen des Bürgermeister-Kandidaten. Sollte er jedoch ident sein, dann sei seine Kritik am Auswahlverfahren für das wichtige Amt des Kontrollamtsdirektors bestätigt. Bewerber außerhalb des Magistrats hätten derzeit keine Chance, da der Bürgermeister ein Kandidatenhearing mit allen aussichtsreichen Bewerbern im Kontrollausschuss ablehne. Es sollte eine möglichst breite Personalsuche unter Einbindung der Opposition stattfinden,
forderte Serles. Tatsächlich würden aber, ähnlich wie bei den letzten Schuldirektorenbesetzungen, die Ausschreibungsbedingungen auf eine Person zugeschnitten. Serles bot dem Bürgermeister schließlich auch eine Wette "um eine Kiste guten toskanischen Weines" an, dass er, Serles, den Namen des neuen Kontrollamtsdirektors bereits wisse. (Schluss) js/rr

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