FPÖ betreibt mit Unwahrheiten Politik auf dem Rücken von ausländischen KollegInnen

GdG unterstützt "Demokratische Offensive - SOS Mitmensch"

Wien (GdG/ÖGB). "Die Anschuldigungen der Wiener Freiheitlichen sind haltlos und unrichtig", stellt die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG) zur Aussage - wie in einer freiheitlichen Presseaussendung festgehalten -, Gemeindebedienstete zu einer politischen Willenskundgebung zu nötigen, fest. Bezugnehmend auf die Aussendung der Freiheitlichen teilt die GdG mit, daß die Aktion "Demokratische Offensive - SOS Mitmensch" und die Demonstration "Keine Koalition mit dem Rassismus" seitens der GdG unterstützt wird.++++

Die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten macht keinerlei Unterschiede zwischen In- und Ausländern, egal welcher Hautfarbe, Herkunft und Religion. "Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt", so die GdG-VertreterInnen. "Weiters wehren wir uns, daß auf dem Rücken von AusländerInnen immer wieder versucht wird, populistische und diskriminierende Politik zu betreiben und somit die Bevölkerung zu spalten und zu entsolidarisieren.

Aus diesem Grund wurde allen Dienststellenvorsitzenden der Aufruf zur Kundgebung mit dem Hinweis übermittelt, daß sich GewerkschafterInnen der GdG sowie MitarbeiterInnen am Freitag, 12. November 1999, um 15.45 Uhr, freiwillig vor dem Wiener Rathaus treffen, um dann anschließend gemeinsam an der Demonstration teilzunehmen.

Unter Bezugnahme auf das in der FPÖ-Aussendung erwähnte Schreiben und um die inhaltliche Unwahrheit der FPÖ zu dokumentieren, veröffentlichen wir den genauen Wortlaut des Flugblattes des Gewerkschaftsausschusses des Krankenhaus Lainz:

An alle
Abteilungen und Institute
Wien, 28. Oktober 1999

Der Gewerkschaftsausschuss im Krankenhaus Lainz übermittelt in der Beilage eine Unterschriftenaktion der Organisation SOS Mitmensch.

Der Gewerkschaftsausschuss unterstützt diese Aktion und falls auch Sie diese Aktion unterstützen wollen, wird gebeten, die unterschriebenen Listen uns zu übermitteln.

Die Listen werden dann gesammelt der Organisation SOS Mitmensch zugesandt.

Mit freundlichen Grüssen
Die stv. Vorsitzende des
Gewerkschaftsausschusses:

Stat.Sr.Sissy Sigmund

Wie ersichtlich, entpuppen sich die Aussagen der FPÖ und speziell von deren selbsternannten "Ober-Arbeitnehmervertreter" Kreißl wieder einmal als unrichtig und haltlos.

ÖGB, 10. November 1999 Nr. 538

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