Schutzgemeinschaft Freiheitlicher Wählerinnen und Wähler gegründet

"Auch wir sind Haiders FPÖ"

Wien, 1999-11-10 (fpd) - Die neu gegründete "Schutzgemeinschaft Freiheitlicher Wählerinnen und Wähler" präsentierte sich heute bei einer Pressekonferenz im Wiener Ringstraßencafé Landtmann der Öffentlichkeit. ****

Wie der ehemalige freiheitliche Staatssekretär Dkfm. Holger Bauer in seiner Einleitung begründete, sei ihm diese Schutzgemeinschaft aufgrund des derzeitigen Umgangs mit der FPÖ und ihren Wählern ein Anliegen: "Es reicht, wir lassen unsere Wähler, Mitglieder und Sympathisanten nicht länger psychisch und physisch diffamieren und abwatschen." Man werde sich mit rechtsstaatlichen Mitteln dagegen wehren. Dies sei der Sinn dieser Schutzgemeinschaft.

Der ehemalige Dritte Nationalratspräsident Dr. Siegfried Dillersberger sprach vom moralischen Recht tätig zu werden. Die Freiheitlichen seien keine Nazis, keine Antisemiten, keine Ausländerfeinde und keine Rassisten, sondern Menschen, die aus Idealismus für die freiheitliche Idee tätig seien. Seit dem 3. Oktober werde massiv versucht, die Partei noch weiter ins Eck zu treiben. Dies habe man bereits 1986 erlebt. Dillersberger versicherte, daß es in der FPÖ nie Antisemitismus gegeben habe noch gebe.

Der eigentliche Anlaß für die Gründung der Schutzgemeinschaft seien laut Dillersberger Gespräche mit Menschen gewesen, die sich nicht mehr wohl fühlen würden. Die Menschen hätten deshalb bei dieser Wahl FPÖ gewählt, weil sie das System der großen Koalition satt hätten:
"Die Menschen wollen etwas anderes, etwas neues."

"Mit Unterstützung der Organisation der FPÖ und der Medien fordern wir öffentlich zum Beitritt zu unserer Schutzgemeinschaft auf", erläuterte Dillersberger. "Durch konkrete Öffentlichkeitsarbeit werden wir unrichtigen Darstellungen aus dem In- und Ausland entgegenzuwirken versuchen und dabei den Bundesparteiobmann der FPÖ Dr. Jörg Haider unterstützen."

In allen Bundesländern würden Anlaufstellen geschaffen, deren Aufgabe es sein werde, die ungerechten Angriffe auf die Freiheitlichen zu dokumentieren und darüber hinaus auch die Benachteiligungen, die Freiheitliche z.B. bei Wohnungsvergaben, Postenvergaben oder Beförderungen erfahren, zu erfassen und zu dokumentieren sowie für Wählerinnen und Wähler der FPÖ Rechtsschutz zu organisieren, führte Dillersberger weiter aus. "Insoweit wollen wir uns schützend vor unsere Wählerinnen und Wähler stellen und ein Gegengewicht zu der momentan in Österreich stattfindenden Diffamierung und Hetze gegen die Freiheitlichen darstellen." (Schluß)

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