LIF-Alkier: "Würden Sie liberalere Öffnungszeiten begrüßen?"

Neues Themenvoting auf www.lifwien.at löst Y2K-Frage ab

Wien (OTS) Die Homepage des Wiener Liberalen Forums - www.lifwien.at - lockt ab sofort mit einem neuen Themenvoting. UserInnen können ihre Meinung zur Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten kund tun. Die Frage lautet: "Würden Sie liberalere Öffnungszeiten begrüßen?"

Das Thema des letzten Themenvotings war, ob Österreich ausreichend auf die Jahr 2000-Umstellung vorbereitet sei. Die Frage beantworteten über 2/3 mit Nein. Die Y2K-Microsite der Wiener Liberalen - www.lifwien.at/y2k.html - bleibt angesichts solcher Verunsicherung weiterhin geöffnet.

"Die Auswahl des neuen Themas für das Voting kommt nicht von Ungefähr", verweist der liberale Gemeinderat Wolfgang Alkier auf die Aktualität des Themas. Neben den Vorstößen des deutschen Wirtschaftsförderungsinstituts hat ein innovativer Unternehmer der Diskussion über liberale Ladenöffnungszeiten eine neue Dimension gegeben. Indem er sein Geschäft künftig als Imbissstube betreiben wird, umgeht er die restriktive Öffnungszeitenverordnung. Er muss sich nur mehr der etwas weniger strengen Sperrzeitenverordnung für Gastronomiebetriebe beugen, die seiner Imbissstube das Öffnen bis 24 Uhr erlaubt.

Es liegt auf der Hand, dass diese Methode Schule machen werde. Meinl hat bereits angekündigt, ab 1. Dezember seine Filiale am Graben bis 24 Uhr offen halten zu wollen. "Weitere Beispiele werden ohnehin folgen. Deshalb fordern wir erneut eine Chancengleichheit durch eine grundsätzliche Liberalisierung der Öffnungszeiten", so Alkier.

Immer wieder forderte das Liberale Forum Wien in der Vergangenheit Landeshauptmann Häupl auf, seine Verordnungsspielräume für Wien auszunützen. Dieser stehe einer Liberalisierung aber so lange ablehnend gegenüber, bis ihm ein entsprechendes Ansuchen von den Wiener Sozialpartnern gemeinsam zugetragen werde. Da das bislang nicht geschehen sei, sehe er auch keinen Handlungsbedarf.

Mit dieser Einstellung werde nicht nur der Wunsch breiter Bevölkerungsschichten nach freien Ladenöffnungszeiten ignoriert, sondern Wien die Chance genommen, durch eine Attraktivierung des Einkaufsangebots weiter Terrain im Wettbewerb um kaufkräftige Touristen zu gewinnen, kritisierte Alkier die wirtschaftsfeindliche Einstellung des Bürgermeisters. "Zuletzt hat Herr Häupl aber zumindest Diskussionsbereitschaft signalisiert, weshalb wir den Druck bei diesem Thema erhöhen werden", so Alkier.

Laut einer von den Liberalen in Auftrag gegebenen Studie könnten allein die Geschäfte der Wiener Innenstadt durch die Liberalisierung der Öffnungszeiten jährlich mit einem Umsatzplus von 200 Millionen Schilling und mit 200 neuen Arbeitsplätzen rechnen. Der Vorteil einer Liberalisierung ist für KonsumentInnen und für den Arbeitsmarkt augenscheinlich. "Das Themenvoting wird zeigen, wie sehr die Forderung des LIF nach liberaleren Öffnungszeiten von den Wienerinnen und Wienern unterstützt wird", so Alkier abschließend.

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