Chemische Industrie sieht Licht am Ende des Tunnels

Abwärtstrend gestoppt - positive Impulse durch Export

PWK - Nach einer rund einjährigen Talfahrt übt sich die chemische Industrie Österreichs in vorsichtigem Optimismus und hofft für das Gesamtjahr 1999 noch auf ein schwaches Umsatzplus. ****

Zumindest wirtschaftlich scheint das Wellental durchbrochen zu sein: Auf die Flaute, in die die chemische Industrie im zweiten Halbjahr 1998 geschlittert war, scheint im Herbst dieses Jahres eine Trendwende zu folgen, die über das ganze Jahr gesehen mit geringfügigen Produktionszuwächsen rechnen lässt. "Wir hoffen, dass wir zumindest auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres aufbauen und ein Produktionswachstum von ein bis zwei Prozent erreichen können", erklärte der Geschäftsführer des Fachverbandes der chemischen Industrie, Dr. Wolfgang Eickhoff, anlässlich einer Pressekonferenz in Wien.

Die mit rund 70 Prozent Ausfuhren stark exportorientierte chemische Industrie bekam nicht nur die kränkelnde heimische Bauwirtschaft und die teilweise gesättigten Märkte im Inland zu spüren, sondern auch die Krisen auf den Weltmärkten. Der daraus resultierende Wettbewerbsdruck sorgte für einen Tiefstand bei den Produktpreisen. Insbesondere die Bereiche anorganische Chemikalien, Düngemittel, Lacke, Bauchemie und Waschmittel lagen umsatzmäßig im Minus. Ein Plus erzielen konnten dagegen die Organika und der Sektor Kautschukwaren.

In den letzten Monaten kam es jedoch zu einem rasanten Anstieg der Rohstoffpreise in manchen Sektoren: So verzeichnete die kunststoffverarbeitende Industrie Preissteigerungen von bis zu 90 Prozent, die nur unzureichend an die Kunden weitergegeben werden konnten.

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Dr. Johann Pummer

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