50 Jahre Schul- und Kindergartenfonds:

Bisher wurden rund 10.000 Vorhaben unterstützt

St.Pölten (NLK) - Seit 50 Jahren gibt es in Niederösterreich den NÖ Schul- und Kindergartenfonds. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Landesrätin Traude Votruba zogen heute in einer Pressekonferenz Bilanz.

Der NÖ Schul- und Kindergartenfonds habe seine Aufgaben exzellent erfüllt, sagte Pröll einleitend. Schulen und Kindergärten hätten miteinander dafür gesorgt, daß der Nachwuchs, unabhängig vom Wohnort, die gleichen Bildungschancen vorfinde. In den 50 Jahren des Bestehens seien in 1.900 Schulen und Kindergärten 60 Milliarden Schilling investiert worden. Auch im nächsten Jahr werde man wieder rund 1,4 Milliarden Schilling an Erfordernissen abdecken.

Eine stolze Bilanz zog auch Votruba: In den letzten sieben Jahren, also etwa ab der Reform des Schul- und Kindergartenfonds, habe man zwischen 200 und 335 Millionen Schilling an Beihilfen ausgeschüttet. Dazu seien noch Zinsen für Darlehen geflossen. 461 Eröffnungen von oder in Schulen und Kindergärten seien allein in diesen sieben Jahren gefeiert worden. Die Gesamtkosten der landesweiten Aufwendungen für Schulen und Kindergärten machen von 1993 bis 2000 11,23 Milliarden Schilling aus. 20 Prozent anerkannte Kosten an Beihilfen und zusätzlich 38 bis 52 Prozent an Zinsenzuschüssen werden jedes Jahr vom Land geleistet. Von den Aufträgen hätten auch das Bau- und das Baunebengewerbe profitiert. Heute seien es, wie Pröll betonte, vor allem die Sanierungsarbeiten, die Aufträge für die Unternehmen bringen. In den vergangenen 50 Jahren wurden rund 10.000 Vorhaben unterstützt. Jede der rund 570 Gemeinden in Niederösterreich habe durchschnittlich 18mal die Hilfe des NÖ Schul- und Kindergartenfonds in Anspruch genommen, sagte Votruba.

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