Firlinger: Fall Trigon beweist: Österreich braucht unabhängige Allfinanzaufsicht

Weder OeNB als Aufsichtsbehörde geeignet, noch Adaptierung der bestehenden Bankenaufsicht erstrebenswert

Wien, 1999-11-09(fpd) - Angesichts der jüngsten Vorfälle um die Trigon-Bank fordert der freiheitliche Abgeordnete Reinhard Firlinger die Implementierung einer unabhängigen Allfinanzaufsicht nach britischen Vorbild. Vorschläge, die darauf abzielen, die OeNB in die Bankenaufsicht einzubinden oder die nur auf eine Adaptierung der bereits bestehenden Institution abzielen, seien hingegen nicht zielführend.****

Nachdem die Bankenaufsicht die Trigon-Bank, ob begründet oder unbegründet - dies wird erst noch zu klären sein - in massive Schwierigkeiten gebracht hat, müsse nun endlich mit dem Aufbau einer kompletten unabhängigen Allfinanzaufsicht nach britischen Vorbild begonnen werden. Es gehe nicht weiter an, daß durch unklare und nicht den Anforderungen des 21. Jahrhunderts entsprechende Regelungen, sowohl die Sparer als auch der heimische Kreditapparat massive Schädigungen erleiden können," so Firlinger.

Der jüngste Vorschlag der OeNB, an einem Umbau der Bankenaufsicht mitzuwirken oder deren Agenden vielleicht später sogar zu übernehmen, sei daher keine wirklich brauchbare Lösung. "Schließlich widerspricht dies dem Gebot nach einer absoluten Unabhängigkeit der Bankenaufsicht. Außerdem erscheint es angesichts der immer komplexer werden Strukturen des Geld- und Kreditapparates wenig sinnvoll, sich auch weiterhin den Luxus von drei Finanzaufsichten zu leisten. Dies ist mehr hinderlich als förderlich", schloß Firlinger (Schluß)

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