VP-Pfeiffer: Fußgeherverbindung Copa Cagrana-Sunken City wird neu errichtet

Schwimmsteg kostengünstiger und zweckmäßiger als andere Varianten

Wien (ÖVP-Klub): Jahrelang gewährleistete der provisorische Schwimmsteg über die Neue Donau für Fußgänger eine - nicht immer bequeme - Verbindung zwischen Copa Cagrana und Sunken City. Nun ist er zusätzlich noch schwer renovierungsbedürftig und für die nächste Saison muß Ersatz geschaffen werden. VP-Pfeiffer: "Ein Vergleich verschiedener Varianten hat nun ergeben, daß erneut ein Schwimmsteg errichtet wird, da nur er den Anforderungen gerecht werden kann".*****

Der Auffassung der Wiener Freiheitlichen, daß es die Stadt an planerischer und praktischer Sorgfalt habe fehlen lassen, tritt Pfeiffer mit aller Entschiedenheit entgegen: "Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit einer festen Brücke ebenso wie eines Schwimmstegs wurden selbstverständlich sehr wohl untersucht."

Als Kriterien für eine Entscheidung wurden in diesem Zusammenhang insbesondere Wirtschaftlichkeit, Erreichbarkeit, und - nicht zuletzt - die Erlebbarkeit des Elements Wasser herangezogen.

Legt man eine Nutzungsdauer von 50 Jahren zugrunde, so ergibt sich, unter Berücksichtigung sämtlicher Errichtungs-, Erhaltungs- und Betriebskosten, daß eine ortsfeste Brücke Mehrkosten von über 19 Millionen Schilling verursachen würde. Für den Fall eines Schwimmstegs wurde realistischerweise ein zweimal jährlicher Auf- und Abbau angenommen und kalkulatorisch berücksichtigt: Sowohl im Fall eines Hochwassers als auch zu Saisonende müßte ein Schwimmsteg abgebaut werden.

Auch was die Alltagstauglichkeit der Verbindung für Fußgänger betrifft, ist ein Schwimmsteg eindeutig zu bevorzugen. Eine feste Fußgeherbrücke müßte aus wasserbautechnischen Anforderungen mindestens 6,80 Meter über Mittelwasserstand liegen. Daher könnte ein solcher Steg nur von der Dammkrone der Donauinsel zu der des Hubertusdammes geführt werden. Das ergäbe eine um 70 Meter längere Brückenkonstruktion. Zur Erreichung der Treppelwege wären in weitere Folge auf Seite des Hubertusdammes zusätzliche Rampenanlagen erforderlich, deren Errichtung wiederum nicht ohne massiven Umbau bestehender Anlagen und Betriebe möglich wäre.

Pfeiffer: "Für den Fußgänger bedeutete eine feste Brückenkonstruktion im Vergleich zu einem Schwimmsteg nicht nur den Verlust der Erlebbarkeit des Elements Wasser, sondern auch wesentlich längere Wegstrecken. Auf Höhe der Dammkrone gibt es darüber hinaus mit dem Fuß- und Radweg der Reichsbrücke eine nahegelegene bestehende Verbindung, die keiner gleich gearteten Konstruktion als Ergänzung bedarf."

Abschließend bezeichnete der Vorsitzende des Gemeinderatsausschusses für Planung und Zukunft die "Kritik der Freiheitlichen an allem und jedem" als "durchaus entbehrlich". Diese zeige nur den Unernst, der gerade in der Donaustadt bei dieser Nein-Sager-Fraktion immer mehr Raum greife."

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Daniel KOSAK (Pressesprecher)
Tel.: (01) 4000/81915ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR/VPR