ots Ad hoc-Service: Rhein Biotech N.V. <NL0000230324> Rhein Biotech N. V. im 3, Quartal weiter auf Wachstumskurs

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Auch im 3. Quartal setzte Rhein Biotech seine Expansion erfolgreich fort. Das Unternehmen verzeichnete einen Umsatz von 3,6 Millionen Euro - eine Steigerung um 41 Prozent verglichen mit den ersten drei Quartalen 1998. Außerdem erzielte die Rhein Biotech-Gruppe im 3. Quartal einen positiven Konzern-Überschuß von 224.000 Euro. Damit halbierte sich der Fehlbetrag in den ersten neun Monaten 1999 gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr auf 437.000 Euro.

Durch die konsequente Wachstumsstrategie konnte das Unternehmen die Umsätze im Bereich Technologie-Transfer in den ersten neun Monaten '99 um 178 Prozent auf 1,7 Millionen Euro erhöhen. Noch signifikanter fiel die Zunahme bei den Lizenzgebühren aus: plus 241 Prozent auf 488.000 Euro (1998: 143.000 Euro). Rhein Biotech konzentrierte sich verstärkt auf vielversprechende Eigenentwicklungen für hochwertige Pharmaprodukte. Entsprechend gingen die Umsätze aus der Auftragsforschung in den ersten drei Quartalen 1999 um 34 Prozent zurück.

Der strategische Ausbau der Unternehmensgruppe spiegelt sich in umfangreichen Investitionen wieder. Rhein Biotech verpflichtete weitere hochqualifizierte Mitarbeiter für die Bereiche Forschung & Entwickjung, Finanzen und Marketing. Außerdem investierte das Unternehmen in den ersten neun Monaten 1999 8,2 Millionen Euro: unter anderem in die Akquisition der restlichen 49 Prozent von Rhein Americana (bisher eine 51-prozentige Tochterfirma) und in die Erweiterung der Kapazitäten des Unternehmens. Ferner erwarb Rhein Biotech 51 Prozent der Anteile von PC Gen und investierte in die F&E-Ausstattung.

Kooperationen und Beteiligungen

Wichtiger Bestandteil der Wachstumsstrategie von Rhein Biotech sind neue Kooperationen mit vertriebsstarken Partnern für Entwicklung und Marketing, aber auch Akquisitionen von Unternehmen, die die Produkt- und Technologieplattform von Rhein Biotech sinnvoll ergänzen. Diese Strategie hat die Unternehmensgruppe auch im 3. Quartal konsequent und erfolgreich umgesetzt:

Mit Pasteur Merieux Connaught (PMC), Konzern-Tochter der Rhone Poulenc-Gruppe und größter Impfstoffhersteller der Welt, schloß Rhein Biotech im August einen Kooperationsvertrag ab. Im 3. Quartal erzielte Rhein Biotech erste Umsätze in Höhe von 750.000 US-Dollar aus diesem Vertrag. Analysten der WestLB Panmure schätzten den Wert des Vertrages auf 70-100 Millionen US-Dollar. Der umfangreiche Kontrakt mit PMC zeigt, daß Rhein Biotechs Strategie-Vermarktung seiner Schlüsseltechnologie inklusive fertiger Produkte über große Pharmaunternehmen - aufgeht.

Als ersten Schritt für die Kooperation mit PMC übernahm Rhein Biotech zunächst alle Anteile von Rhein Americana. Gleichzeitig werden jetzt systematisch die Produktionskapazitäten des in Buenos Aires ansässigen Unternehmens erweitert.

Im August erwarb Rhein Biotech 51 Prozent der Anteile von PC Gen S.A. Buenos Aires, Argentinien. Damit vergrößert Rhein Biotech sein Portfolio um neue Produkte und ergänzende Technologien, beispielsweise Interleukin, Beta Interferon und Erythropoietin. PC Gen vertreibt erfolgreich Interferon für die Behandlung von Hepatitis und Krebs auf dem gesamten südamerikanischen Markt. Allein das Marktpotential von Interleukin und Interferon in Südamerika beträgt ungefähr 150 Millionen US-Dollar pro Jahr.

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