Sobotka: Klima muß in Helsinki Veto einlegen

Niederösterreichs Anti Atom Kurs bleibt aufrecht

Niederösterreich, 8.11.99 (NÖI) Entgegen der Österreichischen Bundesregierung bleibt Niederösterreich auf seinem harten Anti-Atom-Kurs. "Wir fahren keinen Zick-Zack-Kurs wie der
Bundeskanzler, sondern bestehen auf der Forderung nach Schließung von Bohunice im Jahr 2000", so Umweltlandesrat Mag. Wolfgang Sobotka. Niederösterreich hat in zahlreichen Protestnoten beschlossen, vehement gegen die von Atomkraftwerken ausgeheneden Gefahren aufzutreten. So wurden eine Protestnote gegen den
Weiterbau von Temelin und eine Protestnote für die Schließung der drei Hochsicherheitsreaktoren Bohunice, Kosloduj und Ignalina beschlossen. ****

"Ich habe Frau Minister Prammer bereits am 10. September via Medien aufgefordert, den durch die Bundesregierung verabschiedeten Anti-Atom-Aktionsplan auch umzusetzen und den darin genannten Schließungstermin für Bohunice auch einzufordern", so Sobotka weiter. Niederösterreich wird seinen Anti-Atom-Kurs, der sehr auf Kooperation im Bereich der erneuerbaren Energien setzt, wie die erfolgreichen Projekte in Levice in der Slowakei und in Ceske Velenice in der Tschechei zeigen, fortsetzen.

Weiters steht Niederösterreich der Slowakei auch als Ratgeber für Energie-Einsparung zur Verfügung. "Falls sich die Slowakei aber trotz aller angebotenen Hilfen nicht bereit zeigt, das AKW Bohunice im Jahr 2000 stillzulegen, muß der Bundeskanzler am
Gipfel in Helsinki mit dem Veto Österreichs die Notbremse ziehen", so Sobotka abschließend.

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