Hostasch: Große Fortschritte bei der Brustkrebsbehandlung-

Sterblichkeitsrate in Österreich sinkt

Wien, 8. November 1999 (BMAGS).- Auf die Erfolge bei der
Behandlung von Brustkrebs in den letzten Jahren wies Gesundheitsministerin Lore Hostasch am Wochenende bei einer Tagung der "Austrian Breast Cancer Study Group" hin. Durch verbesserte Diagnose- und Behandlungsmethoden sei es gelungen, die Sterblichkeitsrate von Brustkrebspatientinnen deutlich abzusenken. Verstarben 1992 noch 1750 Frauen in Österreich an Brustkrebs, so ging die Sterblichkeitsrate im letzten Jahr auf 1621 zurück. Besonders positiv hob Hostasch die Etablierung von österreichweit einheitlichen Qualitätsstandards bei der Brustbehandlung hervor. "Ich weiß, dass uns um diesen Qualitätsstandard viele Länder beneiden", so die Gesundheitsministerin. In Österreich erkranken jährlich rund 4.500 Frauen an Brustkrebs. ****

Hostasch wies auch auf die Notwendigkeit zu einer interdisziplinären Zusammenarbeit bei der Behandlung des Mammakarzinoms hin. "In Österreich funktioniert die Kooperation von Chirurgen, Gynäkologen, Internisten, Strahlentherapeuten und Pathologen sehr gut und das interdisziplinäre Prinzip wird auf hervorragende Weise gelebt. Nicht zuletzt durch diese
Zusammenarbeit ist es auch gelungen, den Prozentsatz jener Frauen
zu verdreifachen, die trotz ihrer Brustkrebserkrankung und der notwendigen Behandlung ihre Brust behalten konnten", erklärte die Gesundheitsministerin. "Diese positiven Entwicklungen wurden entscheidend von der 'Austrian Breast Cancer Group' mitgeprägt, die durch ihre hochstehende wissenschaftliche Forschungsarbeit und
ihren praxisorientierten Ansatz ein Optimum an Betreuung und Behandlung von Brustkrebspatientinnen ermöglicht hat", würdigte Hostasch die Bedeutung der wissenschaftlichen Vereinigung.

"Für die Weiterentwicklung der Behandlungsmethoden ist auch
eine enge Kooperation mit der pharmazeutischen Industrie notwendig. Neuartige Produkte werden getestet, neue Anwendungsbereiche erschlossen. Dabei sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, die Prinzipien der Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Ethik strikt zu beachten", so Hostasch abschließend.

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