Görg: Am Mittwoch startet Stadtfilmfestival "mov/cit/ies"

Wien, (OTS) Nicht alle Abenteuer enden gut, schon gar nicht
im Sumpf der Großstadt. Böses lauert da in finstern Winkeln, Versuchungen und Unbekanntes verführen, bringen vom rechten Weg
ab. Anders bei Harold Lloyd - der Höhenrausch am Wolkenkratzer ist ein kleiner Trapezakt und - Ende gut Alles gut - führt auch noch zum Happyend in Sachen Liebe.

Die Veranstaltung <mov/cit/ies> - ein Stadtfilmfestival der Wiener Stadtplanung - nähert sich dem Kosmos Stadt von vielen Seiten, beschreibt die Facetten, das Spezifische des Großstadtdaseins. Da Kino und Stadt in ihrer Entstehung eng verbunden sind, registriert das Medium Film seismographisch Veränderungen und Unstimmigkeiten sowohl in den Großstrukturen wie auch in den Mikrokosmen der Gesellschaft.

Schirmherr der Veranstaltung, Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg sagte: "Ich freue mich, dass eine Idee, die vor einem Jahr an mich herangetragen und spontan von mir unterstützt wurde, jetzt
als Stadtfilmfestival der besonderen Art, <mov/cit/ies>, stattfindet."

Die ehemalige Kabel- und Drahtwerke AG, aufgelassene Produktionsstätte, zwischen Schöpfwerk und Philadelphiabrücke gelegen, biete sich dabei als spektakulärer Austragungsort dieser, von der MA 18 - Stadtentwicklung und Stadtplanung - in Auftrag gegebenen Filmschau förmlich an, so Vizebürgermeister Görg weiter.

12 Tage lang wird die Halle Ost des Kabelwerks Veranstaltungsort von <mov/cit/ies> sein, also vom 10.-21. November, und sowohl als Diskussionsveranstaltungsort als auch als Kinosaal dienen.

Der Kinosaal wurde durch eine Wand aus Recyclingpapierquadern abgetrennt, im verbleibenden Teil der Halle (immerhin 3000 m² groß) wurden ehemalige Montagemulden zu Videoprojektionen
umgebaut, weiters eine große Terrasse für die Gastronomie errichtet. Hier finden Diskussionen und Gespräche statt.

Vizebürgermeister Görg: "Das Filmangebot bietet nicht nur ausgesprochenen Cineasten etwas, sondern auch jenen, die sich im engeren oder weiteren Sinn mit der Thematik Stadt auseinander setzen. <mov/cit/ies> begibt sich auf die Spur großstädtischen Handelns, von der fortschrittsbegeisterten Utopie zum Moloch Großstadt, von urbanen Plänen zu sozialen Folgen, von der Kulisse zum imaginären Innenraum. In den zwölf Tagen werden Aspekte des sich stets verändernden Stadtgefüges angerissen, wird versucht, die unsichtbare Stadt mit ihren sozialen Gruppierungen, die Stadt der Randgruppen, die Stadt als Ort der Produktion und Versorgung, Utopien und Visionen zu thematisieren. Ich kann jedem dieses Film-Festival nur ans Herz legen."

Der Preis der Kinokarten beträgt 85.-, Video und Installationen bei freiem Eintritt. Weitere Informationen finden
Sie unter 585 23 24 25 und www.movcities.at. (Schluss) lei

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Andrea Leitner
Tel.: 4000/81 414
e-mail: lei@gpz.magwien.gv.at

PID-Rathauskorrespondenz: www.wien.gv.at/vtx/vtx-rk-xlink/

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK