Nowohradsky: Neues, modernes Sozialhilfegesetz wird am 18. November beschlossen

Weiterer Schritt Niederösterreichs zu Insel der Menschlichkeit

Niederösterreich, 8.11.99 (NÖI) Mit der Beschlußfassung eines neuen, modernen Sozialhilfegesetzes in der nächsten
Landtagssitzung am 18. November wird Niederösterreichs Weg zu
einer "Insel der Menschlichkeit" fortgesetzt. So werden im Jahr
2000 über fünf Milliarden Schilling für die Sozialhilfe bereitstehen, das entspricht rund 9,7% des veranschlagten
Budgets", erklärte der Sozialsprecher der Volkspartei Niederösterreich, LAbg. Herbert Nowohradsky.****

Nowohradsky wies darauf hin, daß heuer rund 50.000 Menschen in Niederösterreich Sozialhilfe empfangen. Es sind dies Menschen in Pflegeheimen, Bezieher von Pflegegeld und Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Patienten ohne Krankenversicherungen in Spitälern und Hilfeempfänger zur Bestreitung des notwendigen Lebensunterhaltes. Eine besonders wichtige Neuerung ist der
Begriff des "Menschen mit besonderen Bedürfnissen" anstatt des Begriffes "Behinderter". So war der alte Begriff des Behinderten bisher immer mit einer Art Diskriminisierung besetzt.

Die Sozialhilfe wird darüber hinaus nach einer Zeitplanung erfolgen, damit die Versorgung der Bevölkerung mit Leistungen verbessert und langfristig gesichert wird. "Im Jänner 2000 wird auch erstmals ein Bedarfs- und Entwicklungsplan für Menschen mit besonderen Bedürfnissen in Niederösterreich vorliegen. Aus dem Rohentwurf dieses Planes für Menschen mit besonderen Bedürfnissen geht hervor, daß Niederösterreich rund 500 neue Wohnplätze bis zum Jahr 2006 benötigt. Außerdem werden rund 200 neue Plätze in Tagesheimstätten gebraucht. Diesen neuen Anforderungen werden wir ganz genau nachkommen und unser Angebot genau auf die Bedürfnissen dieser Menschen, die unsere Hilfe brauchen, abstellen", betonte Nowohradsky.
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