Dkfm. Dr. Günter Puttinger zu "Borodajkewycz"-Vorwürfen

Salzburg (OTS) - Die Causa "Borodajkewycz" beschäftigte in den
60er Jahren die Wiener Studentenschaft. Der umstrittene Professor war von der Bundesregierung (auch mit sozialistischer Unterstützung) als Professor bestellt worden. Am 23. März 1965 - also vor 34 Jahren -leitete der damalige ÖH-Vorsitzende Günter Puttinger eine Diskussion mit Prof. Borodajkewycz und den Studenten. Damals hatte Borodajkewycz zwei Prozesse wegen den Vorwurfs des Neonazismus gegen die "Arbeiter-Zeitung" und die Zeitschrift "Zukunft" gewonnen. Außerdem stand damals die Studentenschaft mehrheitlich hinter Borodajkewycz. Der damals 22jährige Günter Puttinger leitete in diesem Zusammenhang diese hitzige Diskussion (laut vorliegenden Tondbandprotokoll) wertfrei. Ihm ging es als Studentenvertreter - wie vielen damals - um die freie Meinungsäußerung auf universitärem Boden.

Aus heutiger Sicht läßt sich natürlich eindeutig ein zeitgeschichtliches Urteil über die antisemitischen und rechtsextremen Tendenzen des Prof. Borodajkewycz bilden, nicht aber in der damaligen Situation.

Dr. Günter Puttinger bedauert, dass im Zuge der Nachfolge von Leopold Maderthaner anstatt sachlicher Argumente für eine zukünftige optimale Vertretung der österreichischen Wirtschaft mit diffamierenden Unterstellungen in "die unterste Schublade" gegriffen wird. Er werde trotzdem in den nächsten Wochen sein Reformkonzept für eine schlagkräftige und handlungsfähige Wirtschaftsvertretung präsentieren.

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