WKÖ-Präsident Maderthaner gratuliert MAWEV zum 50-Jahr-Jubiläum

"Internationalem Preisdruck auf dem Baumaschinen-Sektor mit Service und Qualität entgegentreten"

pwk - "Die MAWEV ist ein unverzichtbarer Partner für den Maschinenhandel und somit auch für die Wirtschaft Österreichs", erklärte WKÖ-Präsident Leo Maderthaner anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums des Verbandes österreichischer Baumaschinenhändler (MAWEV) am Donnerstag Abend in Wien. Maderthaner wies auf die langjährige gute Zusammenarbeit des Verbandes mit der Wirtschaftskammer hin. Den gemeinsamen Betriebsvergleich bezeichnete er als "eine sehr frühe Form des Branchen-Benchmarkings, mit dem jeder Baumaschinenhändler die Position seines Unternehmens im Wettbewerb ermitteln und entsprechende Zukunftsmaßnahmen einleiten kann". ****

Im Baumaschinenhandel wird der Wettbewerb immer schärfer. Obwohl die Stückzahlen stiegen, wächst der Branchenumsatz nur recht mäßig, denn die Branche ist einem enormen Preisdruck ausgesetzt. Über 90 Prozent der in Österreich am Markt befindlichen Baumaschinen werden importiert. Japan, Südkorea und die USA betrachten den heimischen Markt als Testmarkt für den Absatz ihrer Produkte in Europa. Steigt der Wettbewerbsdruck auf den internationalen Märkten, dann erhöht sich auch der Druck auf die Preise in Österreich. "Umso beachtlicher ist es, dass es unseren Betrieben in den vergangenen Jahren immer wieder gelang, Umsatzsteigerungen zu erzielen", stellte Maderthaner fest. Vor allem durch ein konkretes und verbessertes Serviceangebot und durch eine höhere Qualität haben die österreichischen Produzenten gute Chancen, dem Preisdruck standzuhalten. "Baumaschinen werden aus rationellen Gründen neu gekauft, damit man schneller und präziser arbeiten kann. Wer diesen Qualitätserfordernissen gerecht wird, kann auch im internationalen Wettbewerb kräftig mitmischen."

Maderthaner würdigte aber auch die von MAWEV-Präsident Erwin Pendl eingeführte Branchen-Show als gelungenes, innovatives Konzept zur Demonstration von Maschinen und Geräten. "Die Idee, einem Fachpublikum die Maschinen in Aktion vorzuführen, die Maschinen vor Ort selber ausprobieren zu können und damit eine direkte Vergleichbarkeit zu schaffen, ist europaweit einzigartig. Ich wünsche dem MAWEV auch für die Zukunft viel Erfolg und den Mut, im Service für die Kunden auch weiterhin neue Wege zu gehen", schloss Maderthaner.

Der Verband wurde 1949 mit der Bezeichnung "Verband der Maschinen-und Werkzeughändler, kurz MAWEV, gegründet. Die Bezeichnung wurde aus traditionellen Gründen beibehalten, obwohl die Baumaschinenhändler schon sehr bald die stärkste Gruppe dieser freiwilligen Interessengemeinschaft wurde. Derzeit vertritt die MAWEV 55 Mitgliedsunternehmen des österreichischen Baumaschinenhandels. (Schluß) MH

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