VP-Karl: Funktionierende Nahversorgung ist für den "kleinen Mann" lebensnotwendig

Wien (ÖVP-Klub) "Eine funktionierende Nahversorgung ist nicht nur eine Frage der Wirtschaft, sondern in weit größerem Ausmaß eine wichtige Angelegenheit für die sogenannten ‚kleinen Konsumenten‘", erklärte heute VP-Gemeinderat Franz KARL vor dem Wiener Gemeinderat. "Für ältere Menschen, Behinderte oder Personen, die keine Auto besitzen, kann dies sogar zu einem existentiellen Erfordernis werden."***

Die Branche müsse sich freilich auch den aktuellen Bedürfnissen der Menschen besser anpassen. "Der Ausbau der Hauszustellung, auch von kleineren Mengen, ist beispielsweise ein lohnender Ansatz für viele kleine Nahversorger", glaubt KARL. Ebenso sei bei der Flexibilisierung der Öffnungszeiten viel zu gewinnen. Kleine Geschäfte könnten im Vergleich zu großen Ketten wesentlich flexibler in bestimmten Bereichen agieren und auf die Bedürfnisse der Konsumenten besser eingehen. "Daß solche Bestrebungen und Initiativen ausreichend gefördert werden müssen steht außer Frage." Die aktuellen Förderrichtlinien seien aber diesen Erfordernissen mittlerweile angepasst worden.

Eine klare Absage erteilte der VP-Politiker allerdings jeglichen Bestrebungen, die zur Sonntagsarbeit führen. "Diese Ablehnung kommt nicht nur aus meinem Selbstverständnis als Christdemokrat, sondern auch aus meiner Sorge um das Zusammenleben der Familien." Dieser eine Tag in der Woche müsse für die Familien reserviert, jedenfalls aber arbeitsfrei bleiben, meinte KARL abschließend.****

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Daniel KOSAK (Pressesprecher)
Tel.: (01) 4000/81915

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR/VPR