Vladyka: Drogenpolitik - in NÖ sind wir auf der richtigen Schiene

St. Pölten, (SPI) - "Die Sichtweise der NÖ-Freiheitlichen zur Sozial- und Drogenpolitik in Niederösterreich konzentriert sich offensichtlich auf eine Art der "mittelalterlichen Verfolgung" und einem überkommenen Rechtssystem von öffentlichem "Pranger" und "Scheiterhaufen". Dass diese Politik, welche die FPÖ auch im zurückliegenden Nationalratswahlkampf auf Tausenden Plakatwänden propagiert hat, von den Jugendlichen nicht goutiert wird, darf nicht verwundern", kontert die Familiensprecherin der NÖ Sozialdemokraten, Labg. Christa Vladyka, heutige Aussagen der FPÖ. Drogenpolitik darf nicht an den Toren von Gefängnissen enden und als Steigerung von Strafandrohungen verstanden werden. Viel wichtiger ist ein abgestimmtes Miteinander von Maßnahmen der Aufklärung, der Prävention und der Verfolgung von Drogenkonsum und Drogenkriminalität, wobei hinsichtlich der jugendlichen Drogenkosumenten sicher der Schwerpunkt bei Hilfestellung, Aufklärung und familienunterstützenden Maßnahmen liegen muss. Strafen für Jugendliche sind keine alleinige Antwort. Die Stärkung der Prävention und Aufklärung ist in NÖ bereits seit Jahren zentrale Zielsetzung in der Drogenpolitik.****

Drogen und Drogenkonsum sind besonders bei Jugendlichen ein gesellschaftliches Problemfeld, wobei die Ursachen dafür vom Streben nach Anerkennung bis hin zur "Frustrationskompensation" aufgrund schulischer und beruflicher Schwierigkeiten reichen. Zur Bewältigung bestimmter Lebenssituationen nehmen Menschen oft legale oder illegale Drogen - hier ist es sicher zielführend, die Ursachen zu bekämpfen anstatt sich ausschließlich auf die kriminellen Folgen zu konzentrieren. "Eine Legalisierung von verbotenen Drogen kommt für die NÖ Sozialdemokraten sicher nicht in Frage; gefragt ist allerdings eine stärkere Beschäftigung der Drogenpolitik mit den "Einstiegsmechanismen" des Drogenkonsums - dies wird in NÖ bereits praktiziert. Weiters ist nicht die Bestrafung, sondern die Forcierung von Information und Aufklärung notwendig. Besonders wichtig sind auch Vorbeugungsprojekte im direkten Lebensbereich der Jugendlichen - der Schule, dem Freundeskreis, dem Jugendzentrum, der Familie, usw. Was wir in NÖ brauchen, sind nicht neue politische Vorgaben oder der Aufbau neuer Feindbilder, sondern genügend Ressourcen um unsere wissenschaftlich aufbereitete Drogenpolitik auch umsetzen zu können", so die SP-Familiensprecherin abschließend.
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