Bösch: "Gerechtigkeit für Kriegsgeneration nicht Diffamierung"

"Betreiber sollen auf Wehrmachtsausstellung in Vorarlberg verzichten!"

Wien, 1999-11-05(fpd) - "Wahrheit und restlose Aufklärung über den dargestellten Inhalt und die Herkunft des Ausstellungsmaterial, das sei das Minimum, daß gefordert werden könne, sollte diese Ausstellung im nächsten Jahr wirklich nach Vorarlberg kommen", meinte der freiheitliche Abgeordnete Dr. Reinhard E. Bösch in bezug auf die schweren Vorwürfe die gegen die "Wehrmachtsausstellung" erhoben wurden.****

Wenn die Vorwürfe des ungarischen Historiker, Krisztián Ungváry, -unter anderem, daß viele der in der Ausstellung präsentierten vermeintlichen Wehrmachtsverbrechen nicht von diesen, sondern von ungarischen, finnischen und kroatischen Soldaten oder Angehörigen der SS und des SD begangen worden sind, wenn Bilder in falsche Sachzusammenhänge eingeordnet, willkürlich zusammengestellt oder getrennt werden, wenn die Angaben, die in den Begleittexten über die dargestellten Ereignisse gemacht werden, unzureichend und teilweise unrichtig sind, - sich als wahr behaupten, "rechnet Bösch eigentlich nicht damit, daß Vorarlberg eine Bühne bieten wird für eine solche Ausstellung".

"Spricht der Hauptinitiator der Ausstellung, Jan Philip Reemtsma, davon, daß die Ausstellung einen außerordentlichen Glaubwürdigkeitsverlust erlitten habe, der schwer rückgängig zu machen sei, so kann man dem nur beipflichten und die Betreiber in Vorarlberg auffordern auf diese Ausstellung zu verzichten", schloß Bösch. (Schluß)

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