ots Ad hoc-Service: Vossloh AG <DE0007667107> Zwischenbericht zum 30. September 1999

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Vossloh-Konzern: Leicht verbessertes Ergebnis bei deutlicher Umsatzsteigerung - Prognose für Konzernüberschuss unverändert

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres erzielte der Vossloh- Konzern einen Umsatz von 1.115 Mio. DM und damit mehr als das Doppelte des entsprechenden Vorjahresumsatzes von 548 Mio. DM. Das Konzernergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) lag mit 88,2 Mio. DM gut 4 % über dem Vorjahreswert (84,3 Mio. DM). Auch das Ergebnis vor Ertragsteuern von 79,9 Mio. DM überstieg des Vorjahreswert (79,1 Mio. DM).

Die im Vergleich zum Umsatz nur geringfügige Ergebnissteigerung ist vor allem auf die weit unter Plan liegenden Umsätze des Bereichs Lichttechnik sowie auf Restrukturierungsaufwendungen der Hegenscheidt-MFD GmbH zurückzuführen, die Radsatz- und Kurbelwellenbearbeitungsmaschinen herstellt.

Der Umsatz des Bereichs Eisenbahn & Verkehr betrug in den ersten neun Monaten 791 Mio. DM nach 225 Mio. DM im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die erreichte Verdreifachung beruht überwiegend auf der Berücksichtigung der im Vorjahr erworbenen VAE AG, der Vossloh Schienenfahrzeugtechnik GmbH und der Vossloh Systemelektronik GmbH. Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern wurde gegenüber dem Vorjahreswert von 54,4 Mio. DM um über 36 % auf 74,3 Mio. DM verbessert.

Unverändert erwartet der Bereich Eisenbahn & Verkehr für das Geschäftsjahr 1999 einen Umsatz von mehr als 1 Mrd. DM (Vorjahr 675 Mio. DM) und ein EBIT von 105 Mio. DM. Damit liegt dieses um gut 20 % über dem Vorjahreswert von 85,3 Mio. DM, aber aufgrund der Restrukturierungsaufwendungen von Hegenscheidt-MFD leicht unter dem ursprünglichen Planwert von 110 Mio. DM.

Der Bereich Lichttechnik erzielte in den ersten drei Quartalen einen Umsatz von 324 Mio. DM, der den Vorjahreswert (323 Mio. DM) leicht übersteigt. Das EBIT liegt mit 27,5 Mio. DM um 30 % unter der Vorjahreszahl von 39,2 Mio. DM und noch deutlicher unter Plan. Der Abwärtstrend bei Umsatz und Ertrag konnte im 3. Quartal jedoch gestoppt werden.

Für das Gesamtjahr erwartet der Bereich einen leicht über dem Vorjahreswert von 431 Mio. DM liegenden Umsatz. Aufgrund des schwachen ersten Halbjahres sowie der Investitionen in neue Märkte und Fertigungskapazitäten rechnet der Bereich für 1999 unverändert mit einem EBIT von rund 39 Mio. DM nach 48,4 Mio. DM im Jahr zuvor.

Insgesamt rechnet der Konzern für das Geschäftsjahr 1999 unverändert mit einem Umsatz von rund 1,5 Mrd. DM und damit einer Steigerung um mehr als 35 % vor allem als Folge der ganzjährigen Einbeziehung der 1998 erworbenen Unternehmen. Trotz der gegenüber den Vossloh-Altgesellschaften noch niedrigen Umsatzrenditen der neu akquirierten Unternehmen und der erstmals vollständigen Berücksichtigung von Firmenwertabschreibungen sowie der im Maschinenbau erforderlich gewordenen Restrukturierungsaufwendungen sollte ein dem Vorjahr entsprechendes Konzernergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) von 121 Mio. DM erreicht werden können. Das Ergebnis vor Ertragsteuern wird voraussichtlich mit rund 105 Mio. DM den Vorjahreswert von 108 Mio. DM um knapp 3 % unterschreiten. Der Konzernüberschuss wird aufgrund der Anteile Dritter an den Ergebnissen der VAE AG rückläufig sein und voraussichtlich nur knapp 50 Mio. DM (Vorjahr 61 Mio. DM) erreichen.

Zum 30. September 1999 beschäftigte der Vossloh-Konzern 5.507 Mitarbeiter, 425 weniger als zum Jahresende 1998. Der Rückgang beruht im Wesentlichen auf Restrukturierungsmaßnahmen des Weichenbauunternehmens VAE in Rumänien, Nordamerika und Großbritannien.

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