VP-PFEIFFER: Positive Trends in der Nahversorgung verstärken

Beseitigung von bürokratischen Hürden ist notwendig

Wien (ÖVP-Klub) Die Wichtigkeit der Wiener Nahversorgung betonte heute VP-Gemeinderat Gerhard PFEIFFER in seiner Rede vor dem Wiener Gemeinderat. PFEIFFER verwies auch auf die zahlreichen Aktivitäten der Wiener Stadtregierung der letzten Jahre zur Erhaltung und Förderung der klassischen Nahversorgungsbetriebe.***

In den letzten 8 Jahren seien insgesamt 1188 Betriebe mit insgesamt 138 Millionen Schilling gefördert worden. "Mit diesen Förderungen haben wir ein Investitionsvolumen von 705 Millionen Schilling erzeugt", erläuterte PFEIFFER. Als "hervorragendes Mittel in diesem Bereich" bezeichnete der VP-Politiker die bewährten Förderungen für bereits 100 Einkaufsstraßenvereine. "Ein sehr gutes Beispiel für den Erfolg dieses Konzepts ist die Neubaugasse. Sie wurde von einem wirtschaftlich gefährdeten Gebiet zu einer Einkaufsstraße ersten Ranges und zwar ohne Groß- oder Supermärkte."

Langfristig entscheide freilich aber einzig und allein die Bedarfsdeckung. "Es nützt uns nichts wenn sich in Umfragen 90% der Menschen für die Erhaltung des Greißlers ums Eck aussprechen, viele dann aber doch in großen Supermärkten oder in einem Shoppingcenter einkaufen", betonte PFEIFFER. Ganze Branchen durch Förderungen das Überleben zu sichern sei weder sinnvoll noch verantwortbar. Bei der Nahversorgung gehe es auch darum Vertrauen in den Markt aufzubauen. "Was von den Menschen gebraucht und akzeptiert wird, das setzt sich langfristig auch durch und überlebt." Voraussetzung dafür sei natürlich die konsequente Beseitigung von etwaigen Hindernissen wie etwa überbordender Bürokratie oder Lieferverkehrsbehinderungen.

"Wenn es uns gelingt die positiven Trends in der Nahversorgung zu stärken, dann haben wir schon einen großen Schritt getan. In diese Richtung gehen ja auch derzeit die meisten Förderungen." Die Wiener ÖVP plädiere für eine freie Wirtschaft für freie Menschen. Dann müsse man sich auch um die Nahversorger keinerlei Sorgen machen. "Ein kleiner Unternehmer kann mit Flexibilität und Initiative immer noch wirtschaftlicher arbeiten als die Großen. Man muß ihn einfach nur lassen", so der ÖVP-Gemeinderat abschließend.***

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Daniel KOSAK (Pressesprecher)
Tel.: (01) 4000/81915

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR/VPR