Interessengruppe der U.S.-Landwirtschaft begrüßt Annahme eines Gesetzes durch den Senat, das Handelsverletzungen stärker verfolgen soll

Washington (ots-PRNewswire) - Eine breite Koalition von Interessengruppe aus der amerikanischen Landwirtschaft begrüßten die Verabschiedung eines Gesetzes, mit dem die US-amerikanische Regierung Wiedergutmachung von Ländern fordern kann, die sich weigern, sich den Entscheidungen der Welthandelsorganisation (WTO) zu fügen.

Die American Farm Bureau Federation, das American Meat Institute, Chiquita Brands International und die National Cattlemen's Beef Association sagten, dass die Verabschiedung des Carousel Retaliation Act ein effektives Mittel ist, die Europäische Union dazu zu bewegen, mit den internationalen Handelsgesetzen übereinzustimmen. Das Gesetz, gefördert von dem republikanischen Senator Mike DeWine (Ohio), wurde heute im Rahmen eines größeren Handelsgesetzes angenommen.

In einer gemeinsamen Erklärung sagte die landwirtschaftliche Koalition:

"Europas wiederholte Nichtbeachtung der WTO-Entscheidungen sowohl bei den Bananen als auch beim Rindfleisch beweist, dass die statische Verfolgung nicht funktioniert. Eine obligatorische "Karussell"-Verfolgung wird den US-Handelsbeamten dabei helfen, diese Dispute zu klären. Wir haben aus erster Hand erlebt, wie benachteiligte Parteien unter der Maßgabe der WTO jahrelang Prozesse führen und ihren Fall gewinnen können und trotzdem die Konsequenzen solch illegalen Verhaltens erleiden müssen. Die Annahme dieses Gesetzes wird für die Vereinigten Staaten ein weiteres Instrument im Kampf gegen Handelsprotektionismus sein und sicherstellen, das das System des Welthandels in der Weise gilt, in der es gemeint war."

Im Laufe dieses Jahres entschied die Welthandelsorganisation WTO, dass die Handelspraktiken der EU im Zusammenhang mit den Rindfleisch-und Bananenimporten illegal seien, die die amerikanische Landwirtschaft mit monatlich mehr als $25 Mio. an entgangenen Umsätzen belasten. Trotz der durch die Vereinigten Staaten im Laufe dieses Jahres erhobenen und durch die WTO sanktionierten Strafzölle weigert sich die EU, seine Handelspraktiken mit der internationalen Gesetzgebung in Übereinstimmung zu bringen.

Der "Carousel Retaliation Act" soll durch eine periodische Rotation der Produkte, für die Wiedergutmachung eingeklagt wird, den Druck auf die EU erhöhen, sich den Vorgaben der WTO zu fügen. Während die Summe der Wiedergutmachung nicht erhöht wird, soll das "Rotationsprinzip" hingegen den Kreis der ausländischen Interessen, die für das illegale Verhalten der EU bestraft werden, vergrößern.

ots Originaltext: AFBF, USAMI, NCBA und Chiquita Brands
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Rückfragen bitte an:
Dave Lane von der American Farm Bureau Federation
Tel. (USA) 202-484-3610, oder
Len Condon vom U.S. American Meat Institute
Tel. (USA) 703-841-2400, oder
Joseph W. Hagin von Chiquita Brands International
Tel. (USA) 513-784-8866, oder
Julie Jo Quick von der National Cattlemen's Beef Association
Tel. (USA) 202-347-0228

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