Graf: Chaotische Neubesetzung des Fachhochschulrates

Einheitliches Bildungsministerium würde Abhilfe schaffen

Wien, 1999-11-03 (fpd) - Als "untragbar und chaotisch" bezeichnet heute der freiheitliche Wissenschaftssprecher Abg. Dr. Martin Graf die Situation bei der Neubesetzung des Fachhochschulrates. ****

Wie Graf ausführte, lief mit 30. September die Funktionsperiode eines Großteils der Mitglieder des Fachhochschulrates aus, darunter etwa die der Vorsitzenden und der stellvertretende Vorsitzenden. Da bis dato noch keine Neubesetzung erfolgte, verfügt der Fachhochschulbereich nunmehr über kein Leistungsgremium und die einzelnen FH-Studiengänge über keinen übergeordneten Ansprechpartner. "Dies ist um so erstaunlicher, da es sich bei der Neubesetzung um ein vorhersehbares Ereignis handelt", so Graf. Auch habe der bisherige Vorsitzende bereits im Frühjahr d.J. auf eine zeitgerechte Bestellung hingewiesen.

Laut Graf könnte diese akute Handlungsunfähigkeit des FH-Rates dem tertiären Bildungssektor erhebliche Schäden zufügen, da wichtige Maßnahmen verzögert werden. "Dieser Zustand bedarf einer raschen Lösung", sagte Graf. Da eine Neubesetzung gemeinsam vom Wissenschaftsministerium und dem Unterrichtsministerium vorgenommen wird, ortet Graf gewisse "Kommunikationsschwierigkeiten", da es offensichtlich noch kein Einvernehmen gibt. "Hier redet man anscheinend aneinander vorbei", so Graf. In diesem Zusammenhang spricht sich Graf für eine Zusammenlegung der beiden Ministerien aus. "Will man eine ernsthafte und effiziente Bildungspolitik machen, so erscheint mir ein einheitliches Bildungsministerium als wohl sinnvollste Lösung", so Graf abschließend. (Schluß)

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