Wiener SPÖ will die Nahversorgung stärken

Wien, (OTS) Ein attraktiver städtischer Lebensraum werde nur durch eine intakte Infrastruktur garantiert, sagte der Wirtschaftssprecher der Wiener SPÖ GR KommRat Fritz Strobl am Donnerstag in einem Pressegespräch. Wer seinen Nahversorger nicht innerhalb von zehn Minuten zu Fuß oder per öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen könne, sei als "unterversorgt" zu bezeichnen. Mit Stand Ende Juli wurden in Wien 68.248 Arbeitgeberbetriebe gezählt, davon sind 50 Prozent Kleinstbetriebe mit einem Beschäftigten, 94 Prozent aller Betriebe sind Kleinbetriebe mit bis zu 19 Beschäftigten. Die Wiener Klein- und Mittelbetriebe bilden dafür 73 Prozent aller Lehrlinge aus.

Seit 25 Jahren gebe es ein massive Umschichtung der Umsatzpotenziale zu Gunsten der Fach- und Einkaufszentren und zu Lasten von Nebeneinkaufsstraßen und Nebenlagen. Wenn sich dieser Trend fortsetze, so Strobl, werde es bei der Nahversorgung Versorgungsprobleme geben, es drohe der Verlust von Arbeitsplätzen und es werden Schwierigkeiten bei der Lehrlingsausbildung
erwartet.

Strobl erinnerte daran, dass in den letzten Jahren das Förderungsvolumen gestiegen sei. In der Freitagsitzung des Gemeinderates werde seine Partei einen Arbeitskreis initiieren, in dem alle Fraktionen gemeinsam die Problematik der Nahversorgung behandeln und Lösungen erarbeiten sollen. Eine große Möglichkeit gebe es im Bereich einer spezifischen Förderung der kleinen und mittleren Unternehmen etwa durch den kostenlosen Zugang zum Internet. (Schluss) fk/bs

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