NÖ Abfallwirtschaftsbericht 1998 erschienen

Sobotka: Restmüll-Reduktion von 1990 bis 1998 um 34 Prozent

St.Pölten (NLK) - Anläßlich der NÖ Müllometer-Überreichung in der Vorwoche präsentierte die Abteilung Umweltwirtschaft und Raumordnungsförderung auch den nun publizierten NÖ Abfallwirtschaftsbericht 1998, der mittels Tabellen und Graphiken über die getrennte Sammlung, den Deponiesektor, die abfallwirtschaftliche Mengenentwicklung, die Kompostierung biogener Abfälle usw. die abfallwirtschaftliche Situation des Landes darstellt.

Umwelt-Landesrat Wolfgang Sobotka präzisiert die Kernaussagen des Berichtes dahingehend, daß infolge der Intensivierung der getrennten Sammlung von 1990 bis 1998 eine wesentliche Reduktion des Restmülls um ca. 34 Prozent erzielt werden konnte, die Restmüllmengen somit von ca. 297.600 Tonnen im Jahr 1990 auf ca. 196.700 Tonnen verringert wurden. "Besonders erfreulich ist, daß wir in Niederösterreich die Steigerungsrate der Abfallmengenentwicklung, die von 1996 auf 1997 noch 5,7 Prozent betragen hat, zwischen 1997 und 1998 auf nur noch 0,6 Prozent drücken konnten", so Sobotka.

Bemerkenswert ist auch die Entwicklung der Altstoffsammlung von 18.835 Tonnen im Jahr 1988 auf 185.890 Tonnen im Jahr 1998, wobei der niederösterreichischen Bevölkerung 305 Altstoffsammelzentren und ca. 10.300 Altstoffsammelinseln zur Verfügung stehen. Bei der Abfallbehandlung waren 1998 14 Mülldeponien mit einem freien Deponievolumen von ca. 7,2 Millionen m³ in Betrieb. "Bei gleichbleibender Entsorgungsstrategie wäre mit den bestehenden Mülldeponien bis 2008 Entsorgungssicherheit gegeben", informiert Sobotka.

Die positive abfallwirtschaftliche Organisationsentwicklung stellt sich im NÖ Abfallwirtschaftsbericht so dar, daß nunmehr 23 auf freiwilliger Basis gebildete Verbände existieren, an die 93 Prozent der Gemeinden angeschlossen sind. "Ziel bleibt, auch die 43 ‚Nichtverbandsgemeinden‘ an Verbände anzuschließen, um eine optimale abfallwirtschaftliche Organisationsstruktur zu erreichen", betont Sobotka. Die Öffentlichkeitsarbeit wird weiterhin in Zusammenarbeit zwischen dem Land Niederösterreich, den NÖ Abfallwirtschaftsverbänden und dem NÖ Abfallwirtschaftsverein die Vermeidungsaktion "Sei g'scheit, vermeid!" beeinflussen.

Der NÖ Abfallwirtschaftsbericht 1998 ist als Langfassung gegen einen Kostenbeitrag von 100 Schilling sowie als Kurzfassung gratis beim Amt der NÖ Landesregierung/Abteilung Umweltwirtschaft und Raumordnungsförderung unter der Nummer des Abfalltelefons 02742/200-5214 erhältlich.

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