Görg: Zusammenarbeit zwischen Universität und Wirtschaft stärken

Wien, (OTS) Anlässlich eines Prominentengespräches im Rahmen der Veranstaltung "UNIUN- UniversitätsabsolventInnen gründen Unternehmen" sagte Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg am Donnerstag, dass es ein vorrangiges politisches Ziel sei, in Wien ein noch günstigeres Klima für Betriebsgründungen zu schaffen und Jungunternehmer noch mehr zu fördern. "Wien wird im
internationalen Vergleich immer wettbewerbsfähiger und erlebt derzeit als Wirtschaftsstandort einen regelrechten Boom", so Görg. Allein mit Dynamik und Wettbewerbsfähigkeit sei es aber noch nicht getan, so der Vizebürgermeister. "Für die Dynamik und Zukunft einer Stadt ist ein wesentlicher Faktor die Verknüpfung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, und hier muss noch einiges mehr getan werden."****

Selbstständigenrate in Österreich gering

Einschlägige Studien zeigen, so Görg, dass die Selbstständigenrate unter Akademikern österreichweit noch immer zu niedrig sei. "Nur jeder sechste Akademiker wagt den Sprung in die Selbstständigkeit". Und da auch in der Mehrzahl der typischen freien Berufe wie JuristInnen, ÄrztInnen oder ApothekerInnen.
Daher erachte Görg Initiativen wie UNIUN (UniversitätsabsolventInnen und Studierende entwickeln Unternehmen)als besonders sinnvoll und wichtig. "Hier gelingt die Zusammenarbeit zwischen der Wissenschaft - in diesem Fall der Universität - und der Wirtschaft, die in noch größerem Ausmaß forciert werden muss", so Görg. Und: "Bisher geben immer noch zu wenige Studierende an, dass sie während ihres Studiums auch umfassend über das Thema Unternehmensgründung informiert wurden, geschweige denn genug zur Selbstständigkeit motiviert worden
sind". Es sei daher erfreulich, dass dieses Defizit wahrgenommen
und eine Initiative wie UNIUN ins Leben gerufen wurde, erklärte
der Vizebürgermeister.

Internationales Programm an drei Standorten

Die Initiative UNIUN ist ein internationales Programm, das an den Standorten Berlin, Frankfurt/Main und Wien durchgeführt wurde, und von der Europäischen Kommission gefördert wird. In Wien sind die Partner L&R Sozialforschung, das Business-Frauen-Center, INTERCOM Personalentwicklung und Unternehmensberatung, der Klub
der Universität Wien und das Außeninstitut der Technischen Universität Wien. Das Projekt hat eine Laufzeit von Oktober 1998 bis Dezember 1999, insgesamt haben daran 100 Personen
teilgenommen. Das Gründungsförderungsprogramm UNIUN bietet den Teilnehmern neben Ideenwerkstätten, Fachseminaren, Persönlichkeitsseminaren auch ein individuelles Coaching.

Weitere wichtige Maßnahmen für die Schaffung eines verbesserten Gründerklimas seien unter anderem der Ausbau der Jungunternehmerförderung, die Forcierung des "Gründungssparens" sowie die Entbürokratisierung, sagte Vizebürgermeister Bernhard Görg. "Wir müssen noch mehr das Bewusstsein erzeugen, dass für die Schaffung von Arbeitsplätzen und damit verbunden die soziale Sicherheit Betriebsgründungen besonders wichtig und notwendig sind", so Görg abschließend. (Schluss) kru

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