Umweltmanagementsystem für Abfallwirtschaftsverband Tulln

Wirtschaftlichkeit und Umweltbewußtsein durch EMAS

St.Pölten (NLK) - Der Gemeindeabfallwirtschaftsverband Tulln wurde als erster Verband Österreichs nach dem Umweltmanagementsystem EMAS (eco management and audit scheme) zertifiziert. Damit setzte sich der Verband das Ziel, die Problemstoffe im Restmüll zu reduzieren. Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka und der Obmann des Abfallwirtschaftsverbandes, Ing. Alfred Riedl, stellten das Projekt heute in Tulln vor. "Unser Ziel in Niederösterreich ist es, Abfall zu vermeiden, zu verwerten oder zu behandeln", erklärte Sobotka. Die Aktion "Sei gscheid, vermeid" sei nach nur zwei Jahren bereits 40 Prozent der niederösterreichischen Bevölkerung bekannt. Das Land werde zudem künftig seine Förderungen auf Abfallwirtschaftsverbände konzentrieren. Die EMAS-Zertifizierung garantiere einen "gläsernen Verband", der wirtschaftlich und effektiv geführt werde.

Mindestens alle drei Jahre wird die Umweltbegutachtung wiederholt und mit einer Umwelterklärung abgeschlossen. Mit Hilfe dieses Systems werden die Auswirkungen auf die Umwelt geprüft und optimiert. Das Umweltmanagementsystem, das von jedem Betreib freiwillig eingeführt wird, sorgt unter anderem für bessere betriebswirtschaftliche Abläufe mit umweltpolitischen Zielsetzungen, hebt die Lebensqualität und ist ein wichtiger Baustein für das Stadtmarketing.

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