Brauner fordert absolutes Waffenverbot in Haushalten

EU-weite Aktionen nach dem Massaker von Bad Reichenhall

Wien, (OTS) "Die schreckliche Bluttat von Bad Reichenhall am Allerheiligen-Wochenende belegt einmal mehr, dass Waffen in Privathaushalten ein enormes Sicherheitsrisiko darstellen", kommentierte die Wiener Frauenstadträtin Mag. Renate Brauner die schrecklichen Ereignisse im Nachbarland Bayern. "Hier müssen wir eindeutig und sehr konsequent Schlüsse ziehen. Wie viele Menschen müssen noch Opfer von wahnsinnigen Einzeltätern werden, bevor die Waffenlobbys ihren Widerstand aufgeben und die Gesetzgeber in ganz Europa handeln", so die Frage der Stadträtin.

In Österreich sollten Waffen, Faustfeuerwaffen wie
Jagdwaffen, in Haushalten ausnahmslos verboten werden. Brauner:
"Waffen in Haushalten schaffen keineswegs mehr Sicherheit. Im Gegenteil. Sie sind ein enormes Gefahrenpotenzial." Weiters
forderte sie die Abschaffung der Waffenbesitzkarte und die verpflichtende Einführung eines "Waffenführerscheins". Waffenbesitzer und deren Umfeld müssten strengeren Kontrollen unterzogen und ein zentrales Waffenregister installiert werden, so ihr Maßnahmenpaket.

Doch die Reglementierung der Waffengesetze und das absolute Verbot von Waffen in Privathaushalten dürfe nicht an der
jeweiligen Grenze Halt machen. "Wir müssen hier europaweit an
einem Strang ziehen, gemeinsame Initiativen setzen und von
einander lernen", erinnerte Brauner an die beispielgebende Einsammelaktion von Waffen in Großbritannien nach dem verheerenden Massaker in einer schottischen Schule vor wenigen Jahren.
(Schluss) wb

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