ARBÖ: Große Verunsicherung bei den Autolenkern über den Blei- Ersatz

Wien (ARBÖ) - Nach wie vor herrscht unter den Besitzern älterer Fahrzeuge große Verunsicherung bezüglich der seit 1. November 1999 nötigen Beimischung des Verschleißschutz-Additives zum Kraftstoff der Sorte "Super-Plus". Viele Anrufer bei der Telefonhotline 01/89 12 17, die der ARBÖ in Zusammenarbeit mit dem Fachverband der Erdölindustrie Österreichs eingerichtet hat, erkundigen sich, ob auch ihr Fahrzeug davon betroffen ist.

ARBÖ-Experte Dipl.Ing. Martin Ognar beantwortet die am häufigsten gestellten Fragen zur Beimengung von Blei-Ersatz:

Warum muß ich das Additiv seit 1. November dem Super-Plus-Benzin beimischen?
Fahrzeuge aus der "Vor-Katalysator-Zeit", die noch nicht über gehärtete Ventilsitze verfügen, benötigen einen speziellen Verschleißschutz, da dieser im Super-Plus-Benzin seit November fehlt. Vorteil dieser Beimischung ist die Möglichkeit, nun auch wieder oktanrichtig und damit in einer Vielzahl der Fälle billiger tanken zu können.

Wie wird der Blei-Ersatz dem Treibstoff beigemengt?
Das Additiv sollte vor dem Tanken je nach Tankmenge (ein Teil Additiv auf 1000 Teile Kraftstoff) beigegeben werden. Die Flasche ist mit einer Dosierhilfe versehen, damit kann die gewünschte
Menge leicht in den Tank gefüllt werden. Danach Super-Plus tanken. Untersuchungen der OMV haben allerdings auch gezeigt, daß bei
einer Zugabe in den vollen Tank eine ausreichende Durchmischung gewährleistet ist.

Wo erhalten ich diesen Blei-Ersatz und wieviel kostet er?
Das Additiv wird an Tankstellen in Dosierflaschen zu 250 ml angeboten. Eine Flasche kostet ATS 59,- / EUR 4,29.

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