Die Wiener Verkehrs-Ideenbörse

Das Millenniumsprojekt des Wiener Verkehrsstadtrates

Wien, (OTS) Verkehrsstadtrat Fritz Svihalek hat am Mittwoch
das Projekt "Die Wiener Verkehrsideenbörse" präsentiert. Dabei können die Wienerinnen und Wiener Verkehrsideen via Fax, Internet oder persönlich an eine der neu ins Leben gerufenen Motion Girls übermitteln. Die Verkehrsideenbörse ist eine Initiative von Verkehrsstadt Svihalek. Er betrachtet dieses Projekt als Beitrag seiner Geschäftsgruppe zur Jahrtausendwende. Das oberste Ziel der Wiener Verkehrspolitik, Wien in Bewegung zu halten,
umweltfreundlich und bei hoher Lebensqualität für die Wienerinnen und Wiener, stellt für die Wiener Verkehrspolitik immer neue Herausforderungen dar. Svihalek sieht in den neuen Technologien
und neuen Erkenntnissen vollkommen neue Chancen und Tendenzen im städtischen Verkehrsbereich. Svihalek: "Zahlreiche neue Ideen und Konzepte bringen ungeahnte Möglichkeiten. Diese müssen wir auch rechtzeitig nützen." Der Wiener Verkehrsstadtrat ist sich der zahlreichen Chancen, die in den Ideen der Wienerinnen und Wiener, die täglich am Verkehrsgeschehen teilnehmen, liegen, bewusst. Denn Verkehr ist einfach Gesprächsthema in Wien. Gerade rund um den Jahrtausendwechsel wird in so manchem Bereich über die Zukunft nachgedacht, für den besonders wichtigen Bereich des städtischen Verkehrs wurde deshalb vom Amtsführenden Stadtrat Fritz Svihalek die innovative Wiener Verkehrsbörse ins Leben gerufen. Ein Millenniumsprojekt des Verkehrsstadtrates, das alle Wienerinnen
und Wiener, die sich mit neuen Ideen, die über die Kritik des täglichen Verkehrs hinausgehen, an der Verkehrsgestaltung Wiens beteiligen wollen, aufruft, sich einzubringen.****

Das Motto der Wiener Verkehrsideenbörse: Wien in Motion - Wien in Bewegung

Wir alle wissen nicht, wie die Stadt und der Verkehr am Ende des nächsten Jahrhunderts aussehen werden. Aber eines ist gewiss, Bewegung wird mehr denn je im Mittelpunkt stehen. Deshalb auch das Motto der Verkehrsideenbörse: "Wien in Motion"
Bewegung, die ein Miteinander voraussetzt, ein Miteinander der verschiedenen Verkehrsmittel, ein Miteinander oft widerstrebender Ideen. Bewegung, die umweltfreundlich ist und in deren Mittelpunkt Lebensqualität steht. Das ist der Grundgedanke der Verkehrsideenbörse, in der Zukunftsvisionen genauso gefragt sind, wie sofort umsetzbare Maßnahmen. Die Ideen werden in insgesamt
drei Kategorien gesammelt, in "future & fiction" (Utopische und fantasiereiche Ideen), "today & tomorrow" (Realisierbare Ideen)
und in "Academics" (Ausgefeilte Konzepte und die Arbeiten von Studenten, die sich schon länger und intensiver mit dem Thema Verkehrsplanung beschäftigen). Alle Ideen der Kategorien "today & tomorrow" und "academics" werden von einer Expertenkommission diskutiert und auf unmittelbare Umsetzbarkeit überprüft. Realisierbare Ideen werden im Rahmen der budgetären Möglichkeiten in die Wirklichkeit umgesetzt. Die unabhängige Expertenjury, die regelmäßig tagen wird, besteht aus folgenden Fachleuten:
Dipl.- Ing. Brigitte Jilka, Dr. Günter Bögl, o. Univ.-Prof. Dr. techn. Dipl.- Ing. Hans Peter Lenz, o. Univ.-Prof. Dr. Peter
Faller und o. Univ.-Prof. Dr. Giselher Gutmann.

Neue Verkehrswebsite in Wien

Ein Teil der Wiener Verkehrsideenbörse ist die neue Verkehrswebsite im Internet. Sie ist nicht nur Basis und Kommunikationsdrehscheibe für die Verkehrsideenbörse, sondern wird sich im Laufe der Zeit zur wichtigsten Verkehrsplattform in Wien entwickeln. Die Verkehrswebsite ist nicht fertig - mit Absicht.
Denn die Wienerinnen und Wiener, die das Internet nutzen, sollen selbst darüber entscheiden, welche Information sie in der Verkehrswebsite realisiert sehen wollen und welche Ideen und Wünsche sie im Rahmen der Verkehrsideenbörse einbringen können. Diese Ideen und Wünsche werden dann laufend umgesetzt, sodass die Wiener Verkehrswebsite durch ihren interaktiven Charakter ständig bestes Service bieten kann.

Genaue Teilnahmebedingungen

Jede Wienerin und jeder Wiener kann ganz einfach an der Verkehrsideenbörse teilnehmen. Entweder über das Internet:
www.verkehrsideen.at. Hier können die Verkehrsideen direkt in die Verkehrsideendatenbank eingegeben werden. Darüber hinaus gibt es die Chance, die von anderen Wienerinnen und Wienern eingebrachten Verkehrsideen im Internet zu diskutieren. Für alle jene
Wienerinnen und Wiener, die keinen Zugang zum Internet haben,
steht die kostenlose FAX-Ideenline: 0800/201 670 zur Verfügung.

Das Motion Girl, eine Botschafterin des Wiener Verkehrsstadtrates

Ab sofort wird auf den Wiener Straßen, bei Veranstaltungen
und in U-Bahn-Stationen - trotz der kalten Jahreszeit - viel Grün zu sehen sein: Die hauptsächlich in hellgrün gekleideten Wiener Motion Girls werden auf Inline-Skatern mit Laptops durch Wien zu
den Wienerinnen und Wienern skaten und für die neue Verkehrsideenbörse werben. Die Wienerinnen und Wiener können dabei ihre Anregungen und Ideen über den Laptop direkt an den Verkehrsstadtrat weiterleiten. Die Motion Girls sind nicht nur Symbolfigur für die Verkehrsideenbörse, sie sollen sich zum Guide für den Wiener Stadtverkehr und in den virtuellen Verkehrsnetzen entwickeln: Die Motion Girls existieren nicht nur real, sondern hauptsächlich virtuell. Denn das Motion Girl ist eigentlich eine Kunstfigur, die sich optisch bei den verschiedenen Maßnahmen der Verkehrsideenbörse wieder findet, seinem Wesen und seiner Geschichte nach ist das Motion Girl Symbolfigur für innovative und ideenreiche Verkehrspolitik; Träger des Millenniumsprojektes des Verkehrsstadtrates. Eine Figur für die Innovation im 3. Jahrtausend. Ausgezeichnet durch Tatkraft, wo immer es notwendig ist, bestehend aus Energie, Bewegung und Fantasie. Drei Dinge, die der Wiener Verkehrsstadtrat als unbedingt notwendig für zukünftige innovative Verkehrspolitik bezeichnet. Das Millenniumsprojekt mit seiner Verkehrsideenbörse, der Internetintegration und seinen Motion Girls ist ein neuer innovativer Ansatz für Kommunikation
und Verkehrspolitik. Denn eines ist, so Verkehrsstadtrat Fritz Svihalek, Grundgedanke zukünftiger Verkehrspolitik: "Wien im 3. Jahrtausend macht vieles möglich!" (Schluss) hl

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