SP-Edler kritisiert Swoboda-Vorstoß

Wien (FSG). Der Vorsitzende der Wiener FSG, Josef Edler, wies heute den Vorstoß von SP-EU-Delegationsleiter Hannes Swoboda zur Ämtertrennung von Kanzlerschaft und Parteivorsitz entschieden zurück.++++

"Hannes Swoboda versucht immer wieder, persönliche Animositäten in den Vordergrund zu stellen, wenn sich die SPÖ in einer schwierigen Phase befindet. So wie er es seinerzeit erfolglos bei Franz Vranitzky versucht hat, versucht er es jetzt bei Viktor Klima. Gerade der nicht besonders erfolgreiche Hannes Swoboda müßte vorsichtiger mit solchen nicht angebrachten Forderungen wie Trennung von Parteivorsitz und Kanzlerschaft umgehen. Die SPÖ braucht keine Personaldiskussion, sondern inhaltliche Erneuerung. Wir müssen wieder stärker zu den Menschen finden und uns speziell bei der Arbeiterschaft engagieren", argumentierte Edler.

Edler kündigte anschließend an, die illoyalle Verhaltensweise von Hannes Swoboda auch innerparteilich anzuprangern und eine Zurückweisung zu verlangen.

FSG, 2. November 1999 Nr. 89

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