WESTENTHALER: Schwere Konflikte und Obmann-Debatte in SPÖ!

Ausgrenzer führen angeschlagene SP in Sackgasse

Wien, 1999-11-02 (fpd) - Seit Tagen versucht die durch das Wahldebakel ins Wanken geratene SPÖ-Spitze verzweifelt, die längst geführte Obmann-Debatte zu unterdrücken und sie nicht öffentlich zu führen. Dabei ist diese Debatte um die Ablöse Klimas, Rudas‘ und Co. längst innerhalb der SPÖ entbrannt, stellte heute FPÖ-Generalsekretär Peter Westenthaler fest. ****

"Wenn SP-Rudas behauptet, daß es keine Obmann-Debatte gebe und einen Tag danach der Ruf nach seiner Ablöse aus der SP-Salzburg laut ertönt, dann weiß man, was von den Rudas-Aussagen zu halten ist", so Westenthaler. Er verwies auf die sich mehrenden Aussagen gegen Klima aus den Reihen der SPÖ. Von Swoboda über den SP-Doyen Hans Mayr bis zur Salzburger und Steirischen SPÖ sowie aus dem SP-Parlamentsklub werde die Kritik am aussichtslosen Weg Klimas laut. "Die Wahlverlierer Klima, Rudas und Co. haben die SPÖ nicht nur in ihr schwerstes Tief, sondern durch die undemokratische Ausgrenzungspolitik auch in eine Sackgasse geführt, in die immer mehr SPÖ-Politiker nicht mehr blind folgen wollen", sagte der FPÖ-Generalsekretär. "Klima wird ein Vranitzky-Schicksal erleiden, mit dem Unterschied, daß er viel früher abgelöst wird und damit das Scheitern der Ausgrenzer in der SPÖ besiegelt ist", so Westenthaler.

"In Wirklichkeit ist in der SPÖ längst ein schwerer Konflikt ausgebrochen, in dem sich Erneuerer und Reformkräfte auf der einen Seite und die alten Ausgrenzer auf der anderen Seite gegenüberstehen. Klima wird nicht nur damit in die Geschichte eingehen, daß unter seiner Führung die einst so starke SPÖ auf knapp ein Drittel der Wähler abgesackt ist, sondern auch damit, daß er als gescheiterter Ausgrenzer der Demokratie keinen guten Dienst erwiesen hat und eine Regierungsbildung aus parteitaktischen Gründen blockiert hat", schloß der FPÖ-Generalsekretär.
(Schluß)

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