LIF-Pöschl: Parkpickerlstop zeugt von verkehrspolitischer Kurzsicht

Wiener Liberale fordern einheitliche Parkraumbewirtschaftung im 3. Bezirk

Wien (OTS) Enttäuscht zeigte sich heute Hanno Pöschl, Verkehrssprecher und stellvertretender Klubvorsitzender des Liberalen Forums Wien, vom angekündigten "Parkpickerlstop", den SPÖ-Umweltstadtrat Svihalek und Vizebürgermeister Görg ausgerufen haben. "Die überaus erfreuliche Tatsache, dass das Parkpickerl ein echter verkehrspolitischer Erfolg ist, wird leider von mangelndem Mut und fehlender Voraussicht der Stadträte Svihalek und Görg getrübt", so Pöschl.

"Alle Studien über die Parkraumbewirtschaftung bestätigen eindrucksvoll den verkehrspolitischen Grundsatz des Liberalen Forums, dass der ruhende Verkehr der Schlüssel zur Verkehrberuhigung ist", sagte der liberale Verkehrssprecher. "Völlig unverständlich ist, warum man diesen einzigen Erfolg der Wiener Verkehrspolitik jetzt sterben lässt", so der Gemeinderat.

"Das Liberale Forum wird den ‚Parkpickerlstop' nicht einfach so hinnehmen. Wir werden alle parlamentarischen Möglichkeiten auf Bezirks- und auf Gemeinderatsebene ausschöpfen und entsprechende Anträge einbringen, um den Erfolg der Parkraumbewirtschaftung zu prolongieren", erklärte Pöschl.

Als grundsätzlich begrüßenswert bezeichnete der liberale Verkehrssprecher die heute in Wien-Landstraße in Kraft tretende Parkpickerl-Verordnung. Kritik übte er allerdings an den Rahmenbedingungen. Die Grenzen der Parkraumbewirtschaftung verlaufen nicht entlang der Bezirksgrenzen, sondern entlang willkürlich gewählter, kleiner Straßen. Es ist daher schwierig, den Überblick zu bewahren. "Bei der Parkraumbewirtschaftung im 3. Bezirk werden die gleichen Fehler gemacht wie bereits im 2. und im 20. Bezirk. Da die Parkraumbewirtschaftung nicht die ganzen Bezirke betrifft, ist für die AutofahrerInnen schwer nachvollziehbar, wo sie ihr Auto wie lange abstellen dürfen und wo sie für das Parken bezahlen müssen bzw. wo nicht", sagte Pöschl.

Der "Park Profi" des Liberalen Forums, der schon seit Anfang September an AutofahrerInnen in Wien gratis verteilt wird, bringt Klarheit in diese uneinheitliche Regelung der Parkraumbewirtschaftung. Ziel ist es, den AutofahrerInnen damit das Parken in Wien zu erleichtern. "Der Park Profi zeigt nicht nur die Abgrenzung der einzelnen bewirtschafteten Zonen an, er informiert auch über die unterschiedlichen zeitlichen Regelungen", so der Gemeinderat abschließend.

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