ARBÖ: Umweltpreis 1999 für den Toyota Prius

Das weltweit erste serienmäßige Hybridauto wird ausgezeichnet

Wien ARBÖ) - Das weltweit erste serienmäßig produzierte Hybridfahrzeug, der Toyota Prius, wird heuer mit dem seit 15
Jahren alljährlich für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Verkehrswesens vergebenen "Umweltpreis des ARBÖ" ausgezeichnet.

"Toyota ist es als erstem Automobilhersteller gelungen, mit dem Prius einen zukunftsweisenden Personenwagen auf den Markt zu bringen, dem als Antriebseinheit eine Kombination von Benzin- und Elektromotor dient", heißt es in der Begründung des ARBÖ für die Vergabe der angesehenen Auszeichnung.

Der Toyota Prius, von dem in Japan bereits 30.000 Einheiten zugelassen worden sind, wird ab Spätsommer 2000 nach Europa und damit auch nach Österreich exportiert. Die viertürige Limousine mit fünf Sitzen wird dank des Toyota Hybrid Systems alternativ mit einem hocheffizienten 1,5-Benzinmotor mit 53 kW/72 PS, einem Elektromotor mit 30 kW/41 PS oder mit beiden Antriebsquellen gleichzeitig angetrieben. In Abhängigkeit von Geschwindigkeit und Belastung wird das Zusammenwirken beider Antriebsaggregate elektronisch so gesteuert, daß der Prius im jeweils effizientesten Modus arbeitet. In Fahrverhalten und Bedienung unterscheidet sich der praxistaugliche Prius dabei nicht von einem konventionellen Automobil.

Aufgrund grundlegender anderer Verkehrsverhältnisse in Europa (z. B. höhere Durchschnittsgeschwindigkeit als in Japan) mußten die Toyota-Ingenieure die Europaversion auf hiesige
Notwendigkeiten abstimmen. Dabei gelang es, die zentrale Herausforderung von effektiver Abgasregelung und niedrigem Kraftstoffverbrauch bei gleichzeitig komfortabler und einfacher Handhabung ohne Kompromisse umzusetzen. Auch das ehrgeizige Entwicklungsziel von einem Durchschnittsverbrauch von weniger als
5 Liter pro 100 Kilometer und ein Kohlendioxid-Ausstoß von 120
g/km konnte realisiert werden.

Zum Antriebssystem des Prius gehört neben den beiden Motoren
ein Paket aus modernen Nickel-Metall-Hydrid-Batterien, die als Energiepuffer wirken. Da sie ständig vom Motor geladen werden, muß das Fahrzeug nie an der Steckdose aufgetankt werden.

Im Stau, bei geringem Tempo, im Stand oder bei Bergabfahrt wird der Benzinmotor abgeschaltet, da er in diesen Betriebszuständen wenig effizient oder mit hohen Abgaswerten arbeitet. Auch beim Anfahren erfolgt der Antrieb normalerweise nur über den Elektromotor - das Benzinaggregat wird erst bei höheren Geschwindigkeiten zugeschaltet. Umgekehrt liefert der Elektromotor zusätzliche Energie, wenn an Steigungen oder beim Überholen mehr Leistung gebraucht wird.

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