Peyfuss-Ausstellung in Maria Enzersdorf

Künstler gestaltete zahlreiche Fresken im In- und Ausland

St.Pölten (NLK) - In Maria Enzersdorf ist ab dem kommenden Wochenende eine Ausstellung des Malers Carl J. Peyfuss zu sehen. Die Ausstellung im Schlößchen an der Weide (Hauptstraße 52) gibt vor allem Einblick in die künstlerische Vielseitigkeit von Carl Peyfuss, dessen Werk neben großformatigen Fresken auch Ölgemälde, Aquarelle (Porträts, Landschaftsbilder etc.) und eine umfangreiche Gebrauchsgrafik umfaßt. Ferner wird auch sein Engagement in den verschiedensten Bereichen aufgezeigt. Alle ausgestellten Exponate (Originale, Entwürfe, Skizzen, Fotos, Dokumente) stammen aus Familienbesitz. Die Ausstellung ist bis 21. November zu sehen.

Der 1865 in Wien geborene Peyfuss studierte an der Wiener Kunstgewerbeschule und an der k.k. Akademie der bildenden Künste in Wien. Ende der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts hielt er sich aus Studienzwecken auch knapp zwei Jahre in Paris auf. Bemerkenswert ist, daß der Künstler schon als 25jähriger seine ersten Großaufträge im In- und Ausland erhielt, wobei es auch eine enge Zusammenarbeit mit den Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer gab. Nach seiner Heirat 1891 und der Übersiedlung nach Maria Enzersdorf verlegte er sein Atelier in das Haus der Familie in der Hauptstraße 3, wo der Künstler bis zu seinem Tod im Jahr 1932 lebte und wirkte. Neben der Kunst pflegte er auch intensive soziale Kontakte und wurde mehrfach ausgezeichnet. Monumentalgemälde von Carl Peyfuss gibt es heute unter anderem im Opernhaus in Zürich, im Königspalast in Bukarest und im Orpheum Somossy in Budapest sowie im Justizpalast in Wien, in der Stiftskirche Klosterneuburg, im Stift Zwettl, im Stadtbad Mödling und in der Wallfahrtskirche Maria Enzersdorf.

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