4,2 Millionen Schilling für Mistelbacher Projekt

Riede Cholerafriedhof: Hochwasser wird ausgeschaltet

St.Pölten (NLK) - In der Rotte Paasdorf im Stadtgebiet von Mistelbach wurde ein sehenswertes Hochwasserprojekt vollendet: Nach starken Niederschlägen wurden in der Riede Cholerafriedhof immer wieder schwere Überflutungen und Vermurungen ausgelöst, die öffentliche Straßen, die Liegenschaften der Anrainer und sogar private Wohnhäuser betrafen. Nach einigen Beratungen mit der Stadtgemeinde Mistelbach, mit den Eigentümern der betroffenen Liegenschaften und der Bundeswasserbauverwaltung wurde vom Zivilingenieurbüro Dipl.Ing. Christof Weiss ein Projekt erstellt. Dieses Projekt sah die Errichtung eines Rückhaltebeckens von 1.800 Kubikmetern vor. Auch wurden 1.200 Laufmeter wasserführende Wege geplant, um den Abfluß aus den angrenzenden Feldern zum Rückhaltebecken zu sichern. Schließlich wurde eine 330 Meter lange Beckenableitung zum Vorfluter vorgesehen. Durch diese Maßnahmen kann der Abfluß auf der Oberfläche in das Rückhaltebecken von 900 auf 70 Sekundenliter reduziert werden. Das Wasser fließt schließlich in den Ortsgraben.

Die Arbeiten erfolgten 1998 und 1999. Der Bund und das Land Niederösterreich zahlten nach dem Wasserbautenförderungsgesetz je 40 Prozent, die Stadt Mistelbach 20 Prozent der Baukosten von insgesamt 4,2 Millionen Schilling. Durch den Einsatz einer Eigenregiepartie der Abteilung Wasserbau des Landes Niederösterreich wurden sogar rund 600.000 Schilling eingespart. Im Frühjahr und im Sommer nächsten Jahres soll die Pflege der Bepflanzungen im Bereich des Rückhaltebeckens erfolgen, Ende 2000 ist die Kollaudierung vorgesehen.

Das Rückhaltebecken stellt eine wertvolle Ökozelle am Ortsrand dar. Durch die Errichtung der Flutmulden wurde die Zufahrt zu den landwirtschaftlichen Grundstücken erheblich verbessert. Die ausgewaschenen Spurrillen gehören der Vergangenheit an.

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