129.500 Berg- und Talfahrten auf der Schneeberg-Zahnradbahn

Zu Ostern 2000 wird die neue Saison eröffnet

St.Pölten (NLK) - Die Saison auf der Schneeberg-Zahnradbahn ging gestern, 1. November, zu Ende. Zu Ostern 2000 werden die zwei neuen Diesel-Garnituren bzw. ihre dritte Lokomotive und die sechs altgedienten, dampfgetriebenen Maschinen mit ihren Passagieren für eine "Wiederbelebung" der beliebten Zahnradbahn von Puchberg zur Station Baumgartner und zum Endpunkt nahe dem Hotel auf dem Bergplateau verhelfen. Heuer wurden 129.500 Berg- und Talfahrten absolviert, das sind um 15 Prozent mehr als im verregneten Jahr 1998.

Das heurige Jahr brachte bekanntlich den geradezu sensationellen "Auftritt" der zwei Zugsgarnituren auf Dieselbasis und der dritten Lokomotive, wenngleich die neuen Betriebsmittel erst am 24. Juli bzw. im August ihre Bewährungsprobe bestanden, da die Lieferungen um Monate zu spät erfolgten. Die "Salamander", so der Name der neuen Züge, brachten rund 60.000 Passagiere in die Hochregion und wieder in das Tal, die alten Dampf-Garnituren 69.500.

Die zwei modernen Garnituren mit je 115 Plätzen und dazu die sechs mit Dampf getriebenen Züge mit ihren je 100 Sitzen, die im 103. Jahr verkehren, konnten damit trotz der großen Schwierigkeiten der Anlaufphase zeigen, daß dieser Weg richtig und zukunftsweisend ist:
Die alte Bahn ergänzt die zwei Zugsgarnituren und die dritte Lok auf Dieselmotor-Basis ideal. Die modernen "Salamander", "Sisi" und "Leo" getauft und vom Designer Hannes Rausch gestaltet, fahren mit je 544 kw bei 15 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit bis in 1.795 Meter Seehöhe. Zusätzlich tragen die neuen Hallen, wie die "Salamander" von der Niederösterreichischen Schneebergbahn GmbH im Bahnhof Puchberg am Schneeberg bereitgestellt, zum neuen Erscheinungsbild bei.

Übrigens: Heuer absolviert die Schneeberg-Zahnradbahn noch die traditionelle Weihnachtsfahrt am 24. Dezember, und zwar vormittags bis zur ersten Haltestation, der Hengsthütte.

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