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Fresenius Medical Care berichtet
für das 3. Quartal 1999 vorläufige Geschäftszahlen vor Einmalaufwendungen zur Beilegung der Ermittlungsverfahren in den USA

Umsatz im 3. Quartal 1999 steigt wechselkursbereinigt um 10% auf 969 Millionen Dollar. Wachstum im Produktgeschäft über Gesamtmarkt. Vorläufiges operatives Ergebnis steigt um 13% auf 144 Mio $

Die Fresenius Medical Care AG, der weltweit führende Anbieter von medizintechnischen Produkten und Dienstleistungen für Patienten mit chronischem Nierenversagen, gab heute die vorläufigen Geschäftszahlen für das 3. Quartal 1999 bekannt. Grund für den vorläufigen Charakter der Zahlen sind für das 3. Quartal erwartete einmalige Aufwendung, um die langjährigen Verhandlungen mit der US-Regierung zu beenden. Die Behörden bemängeln Geschäftspraktiken von National Medical Care (NMC) vor der Übernahme durch Fresenius und der Gründung von Fresenius Medical Care im September 1996.

Dr. Ben Lipps, Vorsitzender des Vorstands der Fresenius Medical Care AG: Wir konnten im 3. Quartal 1999 unser vorläufiges operatives Ergebnis deutlich steigern. Dies ist das Resultat solider Wachstumsraten in allen Geschäftsbereichen, einer weiter verbesserten Profitabilität in den Kernbereichen sowie unserer fortgesetzten Konzentration auf Maßnahmen zur Kostensenkung. Die voraussichtlichen Einmal- Aufwendungen im 3. Quartal betreffen die vor dem Abschluß stehenden Untersuchungen der US-Regierung von Geschäftspraktiken des Unternehmens National Medical Care vor der Übernahme und Gründung von Fresenius Medical Care. Die Höhe der einmaligen Aufwendungen steht noch nicht fest.

Im 3. Quartal 1999 steigerte Fresenius Medical Care den Umsatz im Kerngeschäft wechselkursbereinigt um 10% auf 969 Millionen Dollar (3. Quartal 1998: 890 Millionen Dollar). Das vorläufige operative Ergebnis nahm um 13% auf 144 Millionen Dollar (Vorjahreszeitraum: 128 Millionen Dollar) zu.

Expansion in Wachstumsmärkten 73% oder 708 Millionen Dollar (+8%) des Umsatzes im 3. Quartal 1999 erzielte Fresenius Medical Care in Nordamerika. Dabei betrug der Umsatzzuwachs bei Dialyse-Dienstleistungen und Dialyse-Produkten jeweils 8%.

Der Umsatz in den Ländern außerhalb Nordamerikas stieg im 3. Quartal 1999 wechselkursbereinigt um 17% auf 261 Millionen Dollar. Die gezielte Ausweitung der Aktivitäten in wichtigen Schlüsselmärkten führte im 3. Quartal zu einem wechselkursbereinigten Umsatzanstieg im Bereich Dialyse-Dienstleistungen von 13%. Mit einer Steigerung von 19% bei vergleichbaren Wechselkursen zum 3. Quartal 1998 lag der Zuwachs bei Dialyse-Produkten deutlich über dem durchschnittlichen Wachstum des Gesamtmarktes.

Dr. Ben Lipps: Unser Umsatz außerhalb Nordamerikas wächst deutlich stärker als der Gesamtmarkt und bestätigt unseren Expansionskurs im Bereich Dialyse- Dienstleistungen, besonders in Europa und Lateinamerika. In der Region Asien/Pazifik hat unser verstärktes Engagement im Produktbereich bereits zu einem spürbaren Umsatzwachstum geführt. In Nordamerika konnten wir unsere hervorragende Basis weiter festigen und verzeichnen Wachstumsraten in den Bereichen Dialyse- Dienstleistungen und Dialyse-Produkte, die über dem Marktwachstum liegen.

Vorläufige Geschäftszahlen für die ersten neun Monate 1999

Von Januar bis September 1999 steigerte das Unternehmen den Umsatz um 10% auf 2,83 Milliarden Dollar. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum* betrug der Umsatz 2,58 Milliarden Dollar. Das vorläufige operative Ergebnis lag mit 413 Millionen Dollar um 16% über dem Wert des vergleichbaren Vorjahreszeitraums (357 Millionen Dollar).

* Bei den Vergleichszahlen von 1998 wurden das veräußerte US-Homecare- und Diagnostics-Geschäft sowie der kumulierte Effekt aus Bilanzierungsänderungen herausgerechnet

Umsatz in Nordamerika steigt auf 2,1 Milliarden Dollar In Nordamerika wuchs der Umsatz um 9% auf 2,1 Milliarden Dollar nach 1,9 Milliarden Dollar von Januar bis September 1998. Die Anzahl der Dialyse-Behandlungen in Nordamerika steigerte Fresenius Medical Care von Januar bis September 1999 um 8%. Dies führte im Bereich Dialyse-Dienstleistungen zu einem Umsatzwachstum um 11% auf 1,7 Milliarden Dollar, das interne Wachstum belief sich auf 9%. In den ersten neun Monaten 1999 eröffnete Fresenius Medical Care in Nordamerika 40 neue Dialyse- Kliniken und übernahm 13 bestehende Einrichtungen, so dass die Gesamtzahl in Nordamerika auf 833 stieg. Der Umsatz mit Dialyse-Produkten stieg im Berichtszeitraum in Nordamerika einschließlich interner Verkäufe um 7% auf 522 Millionen Dollar.

Die fortgesetzt positive Entwicklung des Unternehmens im nordamerikanischen Produktgeschäft ist ein Beleg für die hervorragende Akzeptanz der innovativen Technologien, die Fresenius Medical Care im Bereich Dialyse-Filter und Dialyse-Maschinen im Markt eingeführt hat. Wachstumspotenzial zeigt sich auch für die IQ-Card-Software, ein Kontrollsystem für Peritonealdialyse- Patienten. Gleiches gilt für das Doppelbeutelsystem Premier Plus, dem im Rahmen einer Pilotstudie sehr günstige Marktchancen bescheinigt wurden.

Starkes internationales Geschäft In den Ländern außerhalb Nordamerikas steigerte Fresenius Medical Care in den ersten neun Monaten 1999 den Umsatz wechselkursbereinigt um 13% auf 755 Millionen Dollar (vergleichbarer Vorjahreszeitraum: 685 Millionen Dollar). Dabei wuchs der Bereich Dialyse- Dienstleistungen wechselkursbereinigt um 18%. Von Januar bis Ende September 1999 steigerte Fresenius Medical Care die Zahl der eigenen Dialyse-Kliniken außerhalb Nordamerikas um 18 übernommene und 11 neu eröffnete Dialyse-Kliniken auf insgesamt 234.

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