ARBÖ: Damit Sie gut durch den Nebel kommen

Wien (ARBÖ) - Auf der Westautobahn im Bereich Amstetten West
und Ost kam es in den heutigen Morgenstunden zu einem Unfall, der durch Sichtbehinderungen aufgrund von Nebel verursacht wurde.
Damit Sie gut durch den Nebel kommen, haben die ARBÖ-Experten Tips zusammengestellt.

ARBÖ-Experte Dipl.Ing. Martin Ognar: "Selbst 50 km/h können auf Autobahnen im Nebel schon zu schnell sein. Gerade bei starkem
Nebel oder sonstigen Sichtbeeinträchtigungen ist Fahren auf Sicht ein wichtiger Grundsatz!"

Die "Goldene Regeln" für Nebelfahrten:

  • Schon bei der Annäherung an "kritische" Abschnitte das Tempo verringern.
  • Die Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen anpassen! Nebel täuscht die Augen, die Orientierung an Leitlinien und am Tacho hilft bei der Einschätzung. Erlaubte Höchstgeschwindigkeiten nicht ausnützen!
  • Immer ausreichenden Sicherheitsabstand halten! Verfolgen des Vordermannes bei gleichem Tempo gibt ein falsches Gefühl von Sicherheit.
  • Nicht nur sehen, sondern auch gesehen werden, ist bei Nebelfahrten besonders wichtig. Abblendlicht und Nebelschlußleuchte einschalten!
  • Nebelleuchten nur bei schlechtester Sicht einschalten. Sie blenden sonst.
  • Kein Fernlicht einschalten, denn dies erhöht die Gefahr der Selbstblendung.
  • Scheiben, Scheinwerfer und Rückleuchten öfter reinigen. Speziell die Windschutzscheibe nicht nur außen, sonder auch innen regelmäßig säubern.
  • Leicht geöffnete Seitenfenster lassen akustische Warnsignale besser hörbar werden.
  • Bei einer Panne unbedingt das Fahrzeug mit Pannendreieck und Beleuchtung absichern.

Die österreichischen Haupt-Nebelzonen:

A1, Westautobahn
im Wienerwaldabschnitt, im Großraum Linz sowie im oberösterreichischen Seengebiet

A2, Südautobahn
im Grazer- und Klagenfurter Becken sowie im Packabschnitt

A7, Mühlkreisautobahn
im Großraum Linz

A21, Wr. Außenringautobahn
im gesamten Verlauf

Eine Grafik mit den österreichischen Nebelzonen finden Sie in der APA-Grafikdatenbank mit der Nummer 0295/9709.

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