ots Ad hoc-Service: Fresenius Medical Care <DE0005785802>

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Erfolg mit innovativen
Produkten In den Ländern außerhalb Nordamerikas erzielte Fresenius Medical Care im Bereich Dialyse-Produkte in den ersten neun Monaten 1999 wechselkursbereinigt einen Umsatzzuwachs von 12% auf 599 Millionen Dollar einschließlich interner Verkäufe. Das Unternehmen ist mit Dialyse-Maschinen und Dialyse-Filtern Marktführer in Zentraleuropa, wo man ebenso Wachstumsraten verzeichnete wie in den Regionen Lateinamerika und Asien-Pazifik. Von den Dialyse-Filtern, den sogenannten künstlichen Nieren, führte Fresenius Medical Care zwei neue Modelle, den F10 HPS und den HDF 100S, auf dem Markt ein. Die neuen Produkte wurden hervorragend angenommen und trugen zu dem Umsatzanstieg in diesem Segment bei. Neue Konzepte im Bereich Dialyse- Maschinen ermöglichen schließlich gemeinsam mit den hochentwickelten Filtern eine schonendere und gleichzeitig effizientere Behandlung der Hämodialyse- Patienten.

Dazu gehört auch der Blut-Temperatur- Monitor BTM, der dem Pflegepersonal während der Dialyse-Behandlung Hinweise auf einen bevorstehenden plötzlichen Abfall des Blutdrucks des Patienten liefert, so dass frühzeitig medizinische Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Dies haben jüngste Studien erneut belegt.

Ebenfalls neue Akzente setzte Fresenius Medical Care im Bereich der Peritonealdialyse. Das 1998 erstmals vorgestellte stay.safe-System des Unternehmens verzeichnet weiter steigende Akzeptanz, da es im Vergleich zu herkömmlichen Systemen einfache Handhabung bei deutlich geringerem Infektionsrisiko ermöglicht. Darüber hinaus besteht das komplette System inklusive Beutel, Verbindungsstück und Schläuchen aus PVC-freiem Biofine. Dabei handelt es sich um ein von Fresenius Medical Care entwickeltes Material auf Polyolefin- Basis, mit dem etwaige Risiken ausgeschlossen sind, die beim Einsatz von PVC-Materialien in der Peritonealdialyse-Behandlung entstehen könnten.

In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres erwirtschaftete Fresenius Medical Care im Kerngeschäft einen Cashflow von 260 Mio $. Für Akquisitionen und Investitionen wurden in diesem Zeitraum 190 Mio $ aufgewendet.

Untersuchungen von NMC stehen vor dem Abschluß Fresenius Medical Care wird im 3. Quartal 1999 wesentliche Einmal-Aufwendungen zur Beendigung der fortdauernden Untersuchungen von Geschäftspraktiken des früheren Unternehmens National Medical Care, Inc. (NMC) und seiner Tochtergesellschaften durch die US-Regierung ausweisen. Die Höhe der Einmal-Aufwendungen steht noch nicht fest. Die US-Regierung hatte mit den Untersuchungen bereits 1995, also vor der Übernahme von NMC und der Gründung von Fresenius Medical Care begonnen.

Dr. Ben Lipps, Vorsitzender des Vorstands: Wir werden auch weiterhin die Untersuchungen der Regierung in vollem Umfang unterstützen, um den Vorgang abschließen zu können. Unser Ziel war immer, zu einer gerechten Lösung zu kommen, die uns in Zukunft nicht daran hindern wird, unseren kritisch erkrankten Patienten die bestmögliche Versorgung zu bieten. Das Unternehmen ist davon überzeugt, eine Lösung erreichen zu können.

Dr. Lipps: Nach der Übernahme von NMC haben wir ein neues Management eingesetzt, alle von US-Regierung untersuchten Vorgänge erfasst und korrigiert und ein umfassendes Reorganisationsprogramm durchgeführt. Zu keiner Zeit war das Unternehmensziel gefährdet, unseren Patienten mit chronischem Nierenversagen die bestmögliche Versorgung zu bieten. Die Erfolgsraten bei der Behandlung unserer Patienten zählen dauerhaft zu den besten der Welt.

Die Fresenius Medical Care AG (Börsenkürzel an der Frankfurter Wertpapierbörse: FME & FME3 / New York Stock Exchange: FMS & FMS_p) ist der weltweit führende Anbieter von Dialyse-Produkten und Dialyse-Dienstleistungen zur lebensnotwendigen medizinischen Versorgung von Patienten mit chronischem Nierenversagen. In den rund 1.070 eigenen Dialyse- Kliniken betreut Fresenius Medical Care insgesamt fast 78.500 Patienten, mehr als jedes andere Unternehmen weltweit. Hinzu kommen mehrere hunderttausend Dialysepatienten, die in Krankenhäusern sowie staatlich und privat geführten Dialyse-Kliniken mit Dialyse-Maschinen und Dialyse-Filtern (künstlichen Nieren) von Fresenius Medical Care behandelt werden. Weltweit werden zur Zeit rund 920.000 Patienten mit chronischem Nierenversagen behandelt. Weitere Informationen zur Fresenius Medical Care AG finden Sie im Internet unter www.fmc-ag.com

An der Fresenius Medical Care AG ist die Fresenius AG (WKN 578 560, 578 562, 578 563) am Stammkapital mit 50,3 % beteiligt.

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