Artikel "Häupl schlägt zurück" im TREND 11/99

DKFM. LIAUNIG HAT KEINEN VERGLEICH ANGEBOTEN

Wien (OTS) - Es mag sein, daß Wahlen und ihre Nachwehen das Erinnerungsvermögen trüben.

Denn in der Ausgabe 11/99 der Monatszeitschrift TREND wird der Anwalt des Wiener Bürgermeisters Häupl, Dr. Manfred Lampelmayer, mit der Aussage zitiert, Dkfm. Liaunig, Aufsichtsratsvorsitzender der Auricon AG, hätte der Gegenseite im laufenden Rechtsstreit einen Vergleich angeboten. Dies ist so nicht zutreffend.

Vielmehr wurden von Richter Dr. Heigl am ersten und einzigen Verhandlungstag (25. Juni 1999) Vergleichsgespräche entriert. Daraufhin erklärte Dr. Lampelmayer, er werde seinem Mandanten empfehlen, einen Unterlassungsvergleich abzuschließen, wenn auf Veröffentlichung verzichtet wird.

Aufgrund dieser bekundeten Vergleichsbereitschaft wurden von Herbert Liaunigs nunmehrigem Rechtsanwalt, Dr. Gottfried Korn, zwei Wochen vor den Nationalratswahlen in einem Schreiben vom 21. September, diesbezügliche Sondierungsgespräche vorgeschlagen, zu denen der Häupl-Anwalt dann allerdings nicht bereit war. Ein Vergleichsangebot, wie von Dr. Lampelmayer behauptet, hat es jedoch nie gegeben.

Im Artikel wird weiters aus einem Wirtschaftsprüfergutachten zitiert, das Anwalt Lampelmayer dem Wiener Handelsgericht vorlegen will. Das erwähnte Schriftwerk war zumindest am 28.10.99 nach Auskunft der zuständigen Geschäftsabteilung noch nicht einmal bei Gericht eingelangt - eine befremdliche Vorgehensweise von Bürgermeister Dr. Häupl und seinem Anwalt, ein Gutachten zuerst den Medien und erst im Anschluß dem Gericht zur Verfügung zu stellen.

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